Na, eigentlich ist es keine große Neuigkeit, wenn ein Spielzeug, das in China hergestellt wurde, auf Grund von gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen vom Markt genommen werden muss. Insofern wäre dies eine reine Routinemeldung, die keine hohen Wellen mehr schlagen würde - ja, wenn nicht in dem besagtem Spielzeug Drogen enthalten wären. Damit bekommt dieses Angebot eine völlig neue Bedeutung. Mmmmh, lecker....
Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie diese Droge in das Spielzeug gelangte. Vielleicht sind mehrere Drogenlieferungen in die westliche Welt an die falsche Adresse gelangt. Da ärgern sich die Triaden. Wahrscheinlich haben sie niemals mit dieser starken Nachfrage gerechnet, so dass auf die Schnelle auch die Drogenlieferungen in den freien Handel gelangten. Dritte Möglichkeit: das ganze ist eine Feldstudie der chinesischen Regierung. Machen die Kinder der westlichen Welt willenlos, um an die Weltherrschaft zu gelangen. Geschickt, geschickt.
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Donnerstag, 8. November 2007
Montag, 27. August 2007
Ich habe das große Geheimnis gelöst..
Jungs, ich habe es geschafft. Ich habe das Rätsel gelöst, warum Frauen immer zu zweit aufs Klo gehen. Gut, wir saßen hinterm Club und haben über dies und das philosophiert. Ganz nebenbei ging es um Geräusche auf dem Klo. Und wie man diese verhindert. Die Damen am Tisch offenbarten dann, dass man dafür doch seine Freundin mitnimmt. So einfach...
Montag, 6. August 2007
Die Welt des Mohn...
...und andere Kuriositäten
Neulich musste ich dezent auf meinem Balkon niesen. Wie auf Stichwort gehorchte ein Apfel den Gesetzten von Newton und verließ seinen angestammten Platz am Ast, um der Erde entgegen zustreben. Darauf folgte eine zweite Niesattacke, der wiederum 2 Äpfel zum Opfer fielen und in Fallobst verwandelte. Ob dieses Zufalls brach ich unwillkürlich in Gelächter aus. Mein selbstredender Nachbar betrat just in dem Moment seine Büh.. äh Balkon und sah mich verwundert an. Er hielt mich wohl für Meschugge, da er nicht den Anlass für meinen Anfall von Heiterkeit erkennen konnte. Er ließ sich aber nicht weiter davon abhalten, sich wieder selbst in ein Gespräch zu verwickeln.
Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht am Freitag im Labor wieder hätte niesen müssen. Dummerweise stieg infolgedessen kurzzeitig das Oszilloskop von einem Kollegen aus. Seitdem raten mir die Kollegen in Zukunft keine Obstplantage mehr zu besuchen und mich auch ansonsten von technischen Einrichtungen fernzuhalten. Ansonsten könnte man mich für den Welthunger mitverantwortlich machen (oder zumindest für den darauf grassierenden Skorbut) und mich wegen industrieller Sabotage verurteilen.
Zufall? Sicher.
Denn am Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel (documenta-Beitrag), musste ich am Samstag auch niesen und es fiel keine einzige Mohnkapsel oder -blüte zu Boden. Leider. Wahrscheinlich waren zu viele Menschen anwesend, die das Nieskarma störten. Dabei steht der Klatsch- und Schlafmohn in voller Blüte oder ist schon verblüht und trägt seine spezifische Fruchtkapsel. Ich frage mich nur, wer auf die Mohnkapseln aufpasst. Ich habe weit und breit keine Aufseher gesehen. Nur ein kniehoher Draht trennt das Volk von den Feldern. Und da das Mohnfeld auf dem gesamten Platz angelegt ist, dürfte das eine große Ernte ergeben. Ich werde also einmal nachts dorthin gehen und meine neuen Niesfähigkeiten austesten, indem ich eine Niesorgie beginne. Wer hilft mir dann beim einsammeln der Kapseln? Es gibt dann lecker Mohnkuchen oder Germknödel...... oder Granatsplitter - aber ich glaube, es ist eine Legende, dass im Mohnfeld auch Orginal-Tretmienen aus Afghanistan verbuddelt sind.
In diesem Sinne - Gesundheit!
P.S. Im September und Oktober bin ich schon zu Erntezwecken am Bodensee unterwegs.
Neulich musste ich dezent auf meinem Balkon niesen. Wie auf Stichwort gehorchte ein Apfel den Gesetzten von Newton und verließ seinen angestammten Platz am Ast, um der Erde entgegen zustreben. Darauf folgte eine zweite Niesattacke, der wiederum 2 Äpfel zum Opfer fielen und in Fallobst verwandelte. Ob dieses Zufalls brach ich unwillkürlich in Gelächter aus. Mein selbstredender Nachbar betrat just in dem Moment seine Büh.. äh Balkon und sah mich verwundert an. Er hielt mich wohl für Meschugge, da er nicht den Anlass für meinen Anfall von Heiterkeit erkennen konnte. Er ließ sich aber nicht weiter davon abhalten, sich wieder selbst in ein Gespräch zu verwickeln.
Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht am Freitag im Labor wieder hätte niesen müssen. Dummerweise stieg infolgedessen kurzzeitig das Oszilloskop von einem Kollegen aus. Seitdem raten mir die Kollegen in Zukunft keine Obstplantage mehr zu besuchen und mich auch ansonsten von technischen Einrichtungen fernzuhalten. Ansonsten könnte man mich für den Welthunger mitverantwortlich machen (oder zumindest für den darauf grassierenden Skorbut) und mich wegen industrieller Sabotage verurteilen.
Zufall? Sicher.
Denn am Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel (documenta-Beitrag), musste ich am Samstag auch niesen und es fiel keine einzige Mohnkapsel oder -blüte zu Boden. Leider. Wahrscheinlich waren zu viele Menschen anwesend, die das Nieskarma störten. Dabei steht der Klatsch- und Schlafmohn in voller Blüte oder ist schon verblüht und trägt seine spezifische Fruchtkapsel. Ich frage mich nur, wer auf die Mohnkapseln aufpasst. Ich habe weit und breit keine Aufseher gesehen. Nur ein kniehoher Draht trennt das Volk von den Feldern. Und da das Mohnfeld auf dem gesamten Platz angelegt ist, dürfte das eine große Ernte ergeben. Ich werde also einmal nachts dorthin gehen und meine neuen Niesfähigkeiten austesten, indem ich eine Niesorgie beginne. Wer hilft mir dann beim einsammeln der Kapseln? Es gibt dann lecker Mohnkuchen oder Germknödel...... oder Granatsplitter - aber ich glaube, es ist eine Legende, dass im Mohnfeld auch Orginal-Tretmienen aus Afghanistan verbuddelt sind.
In diesem Sinne - Gesundheit!
P.S. Im September und Oktober bin ich schon zu Erntezwecken am Bodensee unterwegs.
Donnerstag, 24. Mai 2007
Das Pfeifen wird lauter.....
Jetzt ist es (r)aus! Radsport adieu - Tränen lügen nicht, aber helfen auch nicht weiter.
Mittwoch, 23. Mai 2007
Das Pfeifen im ARD-Walde
Ein Männlein steht Walde, ganz still und stumm.
Da kommt ein Radfahrer und fährt ihn um.
Ei, wer mag der Fahrer sein,
der so schnell fährt ganz allein?
Er kann nur auf der Flucht wohl sein.
Ein Radler fährt im Walde, ganz schnell und wild.
Denn er wird gejagt von der Presse und Bild.
Einst jagte ihn das Peloton,
jetzt jagt ihn auch das Feuilleton,
denn er hat gedopt und nahm Epo. (Eigendichtung, merkt man *g*)
Unsere Helden der Straße (Mensch, jetzt verstehe ich unseren Blognamen!) sehen sich schon seit längerer Zeit des Vorwurfs ausgesetzt, systematisch zu dopen. Doch wurde über Jahre hinweg von den Fahrern und deren Betreuern zu den Vorwürfen geschwiegen oder gar geleugnet. Und als Zuschauer redete man sich selber den Sport sauber. So ostinat und zyklisch die Vorwürfe des Dopings im Radsport auftraten, wurden sie ebenso schnell und heimlich wieder unter den Teppich gekehrt und verharmlost. Wobei die Schuld immer andere tragen ("Ihr wollt doch nur unseren Sport beschmutzen!" oder "Ich habe von nichts gewusst. Da wollte mir wohl jemand etwas böses antun!").
Doch seit einigen Tagen, Wochen, ja sogar Monaten schwillt ein vormals kleiner Fuentesrinnsal langsam, aber stetig zu einem mächtigen, brausenden Strom an, der nicht nur alles mitreißt, was sich einst an seinen Ufern labte, sondern auch auf andere Rinnsale übergreift und deren Umgebungen überschwemmt. Eine Art Sintflut bedroht den Radsport und wird ihn komplett in seinem Dopingwasser ertränken, wenn nicht bald ein Noah mit einer Arche auftritt.
Dabei fangen einige Vögel an zu singen. Doch wird ihr Gesang durch das 880Hz-Pfeifen im ARD-Walde übertönt. Schade, denn in diesen Moment erscheint mir das Blabbermaul Reinhold Beckmann zum ersten mal sympathisch und investigativ. Jetzt hat ein Webblog (allesaußersport), den Vorfall dokumentiert und das mit der Zensur belegte Gespräch enträtselt. Es bleibt also nur noch abzuwarten, wer noch alles singen wird (es pfeifen Spatzen vom Dach, dass sich Zabel und Aldag sich erklären wollen). Und hoffentlich wird sich nicht wieder ein Zensurbalken über das Geschehen legen. Denn die Aufklärung funktioniert nur ohne, niemals mit Zensurbalken. Oder wird die Sexualaufklärung mit Zensurbalken betrieben?
Abschließend muss ich selber zugeben, wie sehr ich mich getäuscht habe(n lasse). Nach der Verblendung und der Selbstsuggestion vom sauberen Sport fällt es mir schwer auf die zukünftigen Bilder einer der schönsten Sportveranstaltungen der Welt zu verzichten. Vor allem die Landschaften, die während einer Radrundfahrt eingefangen wurden, konnten kaum schöner sein. Aber was bleibt einem sonst noch übrig, um gegen den unlauteren Wettbewerb zu protestieren. Nachdem ich mich nun ausgeheult (selber Schuld, wenn man den Lügen geglaubt hat!), indem ich mich pseudo-metaphorisch und - literarisch völlig verausgabt habe, lass ich noch eine Karikatur und ein Zitat sprechen:
"Der Sport ist keine heile Welt, aber eine Welt, die heilen kann." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte, S.96
Da kommt ein Radfahrer und fährt ihn um.
Ei, wer mag der Fahrer sein,
der so schnell fährt ganz allein?
Er kann nur auf der Flucht wohl sein.
Ein Radler fährt im Walde, ganz schnell und wild.
Denn er wird gejagt von der Presse und Bild.
Einst jagte ihn das Peloton,
jetzt jagt ihn auch das Feuilleton,
denn er hat gedopt und nahm Epo. (Eigendichtung, merkt man *g*)
Unsere Helden der Straße (Mensch, jetzt verstehe ich unseren Blognamen!) sehen sich schon seit längerer Zeit des Vorwurfs ausgesetzt, systematisch zu dopen. Doch wurde über Jahre hinweg von den Fahrern und deren Betreuern zu den Vorwürfen geschwiegen oder gar geleugnet. Und als Zuschauer redete man sich selber den Sport sauber. So ostinat und zyklisch die Vorwürfe des Dopings im Radsport auftraten, wurden sie ebenso schnell und heimlich wieder unter den Teppich gekehrt und verharmlost. Wobei die Schuld immer andere tragen ("Ihr wollt doch nur unseren Sport beschmutzen!" oder "Ich habe von nichts gewusst. Da wollte mir wohl jemand etwas böses antun!").
Doch seit einigen Tagen, Wochen, ja sogar Monaten schwillt ein vormals kleiner Fuentesrinnsal langsam, aber stetig zu einem mächtigen, brausenden Strom an, der nicht nur alles mitreißt, was sich einst an seinen Ufern labte, sondern auch auf andere Rinnsale übergreift und deren Umgebungen überschwemmt. Eine Art Sintflut bedroht den Radsport und wird ihn komplett in seinem Dopingwasser ertränken, wenn nicht bald ein Noah mit einer Arche auftritt.
Dabei fangen einige Vögel an zu singen. Doch wird ihr Gesang durch das 880Hz-Pfeifen im ARD-Walde übertönt. Schade, denn in diesen Moment erscheint mir das Blabbermaul Reinhold Beckmann zum ersten mal sympathisch und investigativ. Jetzt hat ein Webblog (allesaußersport), den Vorfall dokumentiert und das mit der Zensur belegte Gespräch enträtselt. Es bleibt also nur noch abzuwarten, wer noch alles singen wird (es pfeifen Spatzen vom Dach, dass sich Zabel und Aldag sich erklären wollen). Und hoffentlich wird sich nicht wieder ein Zensurbalken über das Geschehen legen. Denn die Aufklärung funktioniert nur ohne, niemals mit Zensurbalken. Oder wird die Sexualaufklärung mit Zensurbalken betrieben?
Abschließend muss ich selber zugeben, wie sehr ich mich getäuscht habe(n lasse). Nach der Verblendung und der Selbstsuggestion vom sauberen Sport fällt es mir schwer auf die zukünftigen Bilder einer der schönsten Sportveranstaltungen der Welt zu verzichten. Vor allem die Landschaften, die während einer Radrundfahrt eingefangen wurden, konnten kaum schöner sein. Aber was bleibt einem sonst noch übrig, um gegen den unlauteren Wettbewerb zu protestieren. Nachdem ich mich nun ausgeheult (selber Schuld, wenn man den Lügen geglaubt hat!), indem ich mich pseudo-metaphorisch und - literarisch völlig verausgabt habe, lass ich noch eine Karikatur und ein Zitat sprechen:
"Der Sport ist keine heile Welt, aber eine Welt, die heilen kann." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte, S.96
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