Donnerstag, 20. Dezember 2007
Kein Schnee zu Weihnachten?
Laut Wetterbericht braucht Ilmtown nicht drauf zu hoffen. Aber egal! Raureif sieht auch wunderschön aus und davon haben wir reichlich:

Headlines
Es gibt Überschriften, da scheinen sich Autoren so richtig darauf zu freuen. Wie trivial.
Edit: Ach Mist, jetzt haben Sie die Überschrift schon wieder gestrichen und durch eine neue ersetzt. Die alte lautete "Schenkel bricht sich Handrücken" - oder so ähnlich.
Edit: Ach Mist, jetzt haben Sie die Überschrift schon wieder gestrichen und durch eine neue ersetzt. Die alte lautete "Schenkel bricht sich Handrücken" - oder so ähnlich.
Donnerstag, 13. Dezember 2007
Ode an ein Fahrrad
Tja, es ist wohl so weit. Mein Jahr in Holland ist fast rum und es überkommt mich eine sentimentale Stimmung. Das liegt weniger an den Holländern, als viel mehr an meinem treuen Fahrrad. Das werd ich morgen nämlich verkaufen. Ja, das Fahrrad ist noch echte holländische Wertarbeit und hat nicht einmal in diesem Jahr versagt.
Außerdem kann ich jetzt Fahrrad fahren ohne das ich eine Bremse brauche. Okay, ich werde das in Ilmenau nicht ausprobieren aber hier in Leiden hat das immer gut geklappt, ich habe in einem Jahr nur einen Sturz zu beklagen. Selbst im betrunkenen Zustand kannte es den Weg und hat mich immer sicher nach Hause gebracht. Ja, so ein Fahrrad ist schon was feines und in Holland überlebens wichtig. Als Fußgänger hast du hier nämlich keine Chance. Nun heißt es wohl Abschied nehmen... Insgeheim hoffe ich ja, dass ich das Fahrrad nächste Woche gegen einen Schlitten in Ilmenau eintauschen kann.... Also sorgt für Schnee...
Sonntag, 2. Dezember 2007
kein BEAT und erst recht keine STEAKS
Da hat sich der liebe Arnim doch tatsächlich eine Stimmbandentzündung geholt. So ein Mist! Aber die Fahrt hat sich auch ohne Konzert gelohnt:
lecker Pizza beim Lieblingsitaliener, ganz viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, jede Menge Bier und ein Virus zu viel im Mata Hari, ein schöner Kinobesuch und eine Hörbuchtour mit Christoph Maria Herbst durch den Sturm nach Hause.
lecker Pizza beim Lieblingsitaliener, ganz viel Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, jede Menge Bier und ein Virus zu viel im Mata Hari, ein schöner Kinobesuch und eine Hörbuchtour mit Christoph Maria Herbst durch den Sturm nach Hause.
Freitag, 23. November 2007
Iiieeh, Porno III
Falls jetzt die Frage aufkommt, warum dieser Titel schon wieder von mir gewählt wurde - ich kann Sie nicht beantworten. Ich bin dazu viel zu kurzsichtig. Oder einfach ein Mann.
Briefmarken
...ablecken - wer macht das schon gerne. Ein Tip zur Abhilfe. Weniger praktisch sind dann diese Tips: wie Mann ein Date versauen kann.
P.S. Trotzdem können die Holländer kein Bier brauen.
P.S. Trotzdem können die Holländer kein Bier brauen.
Donnerstag, 22. November 2007
Freitag, 16. November 2007
Himmel und Hölle
Es gibt nichts schöneres als eine Fahrt im Morgengrauen durch Paris, oder?
P.S. Macht das niemals nach. Die Toten könnten es euch nie verzeihen.
P.S. Macht das niemals nach. Die Toten könnten es euch nie verzeihen.
Mittwoch, 14. November 2007
Sinnlos
Vor einer halben Stunde hab ich alle Weg und die Einfahrt vom Schnee befreit. Von dieser selbstlosen und heroischen Tat ist nun nichts mehr zu sehen. Ganz toll!
Dienstag, 13. November 2007
Sonntag, 11. November 2007
Schatz, wir gehen nach Afrika...
In der Afrikanistik stellt man sich immer wieder die gleiche Frage: Auf welche Art kann man Afrika helfen? Am Ende dieser Frage herrscht meistens mehr Verwirrung als vorher.
Und gerade denke ich mir: Sind wir eigentlich bescheuert? Während China, Afrika's Handelspartner Nummer eins wird, diskutieren wir noch darüber ob Entwicklungshilfe gut oder schlecht ist, ob wir sie abschaffen oder erhöhen sollen.
Die Chinesen haben es wohl begriffen (auch wenn es schwer fällt das zu zu geben), siehe Überschriftenlink.
Das schlimme daran ist, die Europäer könnten es besser und die Afrikaner würden lieber mit uns zusammenarbeiten. Die Europäer dürfen aber nicht. Also denken sich die Afrikaner, scheiß drauf und Not macht ja bekanntlich erfinderisch, machen wir es halt mit den Chinesen.
Und weil wir Europäer nicht einsehen wollen, dass jemand cleverer war als wir, nennen wir das ganze Neokolonialismus und tun weiter so als würde sich das Problem von selber lösen.
Oder was sagt ihr dazu? So als angehende oder schon vollständige Ingenieure?
Und gerade denke ich mir: Sind wir eigentlich bescheuert? Während China, Afrika's Handelspartner Nummer eins wird, diskutieren wir noch darüber ob Entwicklungshilfe gut oder schlecht ist, ob wir sie abschaffen oder erhöhen sollen.
Die Chinesen haben es wohl begriffen (auch wenn es schwer fällt das zu zu geben), siehe Überschriftenlink.
Das schlimme daran ist, die Europäer könnten es besser und die Afrikaner würden lieber mit uns zusammenarbeiten. Die Europäer dürfen aber nicht. Also denken sich die Afrikaner, scheiß drauf und Not macht ja bekanntlich erfinderisch, machen wir es halt mit den Chinesen.
Und weil wir Europäer nicht einsehen wollen, dass jemand cleverer war als wir, nennen wir das ganze Neokolonialismus und tun weiter so als würde sich das Problem von selber lösen.
Oder was sagt ihr dazu? So als angehende oder schon vollständige Ingenieure?
Freitag, 9. November 2007
Keinen Tropfen mehr...

Nachdem die Deiche heute stand gehalten haben(außer auf Texel das ist unter Wasser; Bild unten) und die Niederländer dank guter Technik
(Bild oben; Hafen von Rotterdam da sind die Schotten dicht) wieder einmal verhindert haben das Aachen am Meer liegt, hab ich diese Nacht fast gar nicht geschlafen (alle halbe Stunde nen Hagelschauer auf mein Dachfenster!!!) und heute mal ausprobiert wie das so ist bei Windstärke 8 Fahrrad zu fahren. Man kann fahren, allerdings nicht immer dahin wo man hin will... Viel lustiger ist aber wenn es dabei noch hagelt und man die ganze Zeit das Gefühl hat eine Akupunkturbehandlung am ganzen Körper zu bekommen. Holland gefällt mir immer besser...Tja, nur sind die Grachten jetzt voll, die Mühlen laufen und ich sage euch wenn das weiter regnet muß ich mir noch Gummistiefel kaufen oder gleich nen Gummiboot... 

Donnerstag, 8. November 2007
Drogenset für Kinder
Na, eigentlich ist es keine große Neuigkeit, wenn ein Spielzeug, das in China hergestellt wurde, auf Grund von gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen vom Markt genommen werden muss. Insofern wäre dies eine reine Routinemeldung, die keine hohen Wellen mehr schlagen würde - ja, wenn nicht in dem besagtem Spielzeug Drogen enthalten wären. Damit bekommt dieses Angebot eine völlig neue Bedeutung. Mmmmh, lecker....
Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie diese Droge in das Spielzeug gelangte. Vielleicht sind mehrere Drogenlieferungen in die westliche Welt an die falsche Adresse gelangt. Da ärgern sich die Triaden. Wahrscheinlich haben sie niemals mit dieser starken Nachfrage gerechnet, so dass auf die Schnelle auch die Drogenlieferungen in den freien Handel gelangten. Dritte Möglichkeit: das ganze ist eine Feldstudie der chinesischen Regierung. Machen die Kinder der westlichen Welt willenlos, um an die Weltherrschaft zu gelangen. Geschickt, geschickt.
Jetzt kann man sich natürlich fragen, wie diese Droge in das Spielzeug gelangte. Vielleicht sind mehrere Drogenlieferungen in die westliche Welt an die falsche Adresse gelangt. Da ärgern sich die Triaden. Wahrscheinlich haben sie niemals mit dieser starken Nachfrage gerechnet, so dass auf die Schnelle auch die Drogenlieferungen in den freien Handel gelangten. Dritte Möglichkeit: das ganze ist eine Feldstudie der chinesischen Regierung. Machen die Kinder der westlichen Welt willenlos, um an die Weltherrschaft zu gelangen. Geschickt, geschickt.
Freitag, 19. Oktober 2007
Pinkelpause
Na, da haben meine Nachbarn aber wieder einmal dolle gefeiert. Muss mächtig 'was los gewesen sein. Vor allem die sanitäre Einrichtung muss stark frequentiert gewesen sein, so dass einer der beiden Hausherren auf den Balkon ausweichen musste, um den eigenen Flüssigkeitshaushalt wieder in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen. Wasser Marsch in den Blumenkübel und darüber hinaus. Zum Glück war das mein horizontaler Nachbar und nicht einer aus der vertikalen Ebene, da ich zum gleichen Zeitpunkt auf meinem Balkon stand, um nach frischer Luft zu schnappen. Das hätte leichten Nieselregen verursacht. Und so wie er gestöhnt hat, muss es auch furchtbar dringend gewesen zu sein. Sein danach geschäftiges Treiben auf dem Balkon (laut Bierkästen umstapeln) sollte den Vorgang vertuschen, doch weder ich noch die Partygäste in der Küche blieb sein ursprüngliches Tun verborgen. Das gab ein Hallo, als er den Balkon verließ.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Streß
Ich dachte immer Streß in der Diplomarbeitsphase ist was für Anfänger. Jetzt hats mich wohl auch erwüscht. Mein rechtes Auge zuckt. Ich hoffe es kommen nicht noch andere Ticks dazu.
Naja, hilft ja alles nichts. Dann schreib ich jetzt mal wieder zuckend ein paar intelligente Sätze in meine Arbeit.
Naja, hilft ja alles nichts. Dann schreib ich jetzt mal wieder zuckend ein paar intelligente Sätze in meine Arbeit.
Montag, 15. Oktober 2007
Haargel
Was ich mich seit Tagen unablässig frage, während ich in der Bibliothek meine Stunden absitze:
Warum zum Teufel haben alle niederländischen Männer drei Kilo Haargel auf ihrem Kopf?
Nicht das sie dadurch tollere Frisuren hätten oder sie das schöner machen würde; Nein, man bekommt das Gefühl das die hier entweder alle zum gleiche Friseur gehen, der größte Produzent von Haargel in den Niederlanden sitzt und sie damit ihre Wirtschaft ankurbeln wollen oder sie das ganze als Sturzhelmersatz fürs viele Fahradfahren brauchen.
Heute hätte ich fast einen gefragt, ob ich das mal anfassen darf. Dann habe ich mir allerdings vorgestellt, dass das ganze sich anfühlen muß wie Wildschwein und beschlossen, dass ich das definitiev nicht wissen will.
Interessant wäre ja mal wie hoch der Haargelabsatz in den Niederlanden ist!? Bisher dachte ich das die Italiener ganz vorne liegen. Kann man über so was eine Magisterarbeit schreiben? Titel: Die Entwicklung der Haargelindustrie in den Niederlanden und die Folgen für die (männliche) Bevölkerung. Ich muß mit meinem Dozenten sprechen...
Warum zum Teufel haben alle niederländischen Männer drei Kilo Haargel auf ihrem Kopf?
Nicht das sie dadurch tollere Frisuren hätten oder sie das schöner machen würde; Nein, man bekommt das Gefühl das die hier entweder alle zum gleiche Friseur gehen, der größte Produzent von Haargel in den Niederlanden sitzt und sie damit ihre Wirtschaft ankurbeln wollen oder sie das ganze als Sturzhelmersatz fürs viele Fahradfahren brauchen.
Heute hätte ich fast einen gefragt, ob ich das mal anfassen darf. Dann habe ich mir allerdings vorgestellt, dass das ganze sich anfühlen muß wie Wildschwein und beschlossen, dass ich das definitiev nicht wissen will.
Interessant wäre ja mal wie hoch der Haargelabsatz in den Niederlanden ist!? Bisher dachte ich das die Italiener ganz vorne liegen. Kann man über so was eine Magisterarbeit schreiben? Titel: Die Entwicklung der Haargelindustrie in den Niederlanden und die Folgen für die (männliche) Bevölkerung. Ich muß mit meinem Dozenten sprechen...
Freitag, 28. September 2007
Fingerübungen
Na, Fingerfertigkeiten sind doch was feines. Nur im Spiel 11 gegen 11 kommt man sich gehörig ins Gehege. Positionstreue ist da gefordert, sonst endet das Spiel in einen gordischen Knoten. Und ein Hieb von Alexander dem Großen kann verdammt weh tun.
Dienstag, 25. September 2007
Mensch, was habe ich verpasst.....
...nun, da ich mittlerweile voll werkstätig bin, habe ich dafür leider keine Zeit mehr. Aber für 5 Minuten 'mal. Nur dumm, dass seine Blogbeiträge wohl immer länger als 5 Minuten dauern. Naja, macht nichts. Seit spätestens Einstein wissen wir, dass Zeit ein dehnbarer Begriff ist - sich somit Tafelbilder ändern können - und durch Dali wissen wir auch, wohin sie sich dehnt (oder fließt) - zum Boden hin und darüber hinaus. Also ins Bodenlose gewisser Maßen.
So, genug. Ich muss jetzt meiner Zeit hinterherrennen und einholen.
P.S. Falls jetzt die Frage aufkommt - gleich die Antwort: Ja, er ist der Vater von Sarah Kuttner.
So, genug. Ich muss jetzt meiner Zeit hinterherrennen und einholen.
P.S. Falls jetzt die Frage aufkommt - gleich die Antwort: Ja, er ist der Vater von Sarah Kuttner.
Montag, 27. August 2007
Merke -
wenn Du gerade aufgestanden bist, niemals versuchen die Ohrstöpsel deines Abspielgerätes parallel zur Kippe ihren bevorzugten Bestimmungen zuzuführen. Kann zu Koordinationsproblemen führen und sieht verdammt scheiße aus (oder witzig, kommt auf den Betrachter an). Wenigstens sind dann die Ohren sauber..... ähm, die Ohrstöpsel in gewisser Weise auch....
Zum Glück habe ich heute morgen noch einmal inne gehalten und alles sauber überdacht.
Zum Glück habe ich heute morgen noch einmal inne gehalten und alles sauber überdacht.
'Mal 'was für die Frauen...
Watch and enjoy it, women!
Und für die Männer: Lasst sie träumen - wir wissen es ja eh' besser.
Und für die Männer: Lasst sie träumen - wir wissen es ja eh' besser.
Ich habe das große Geheimnis gelöst..
Jungs, ich habe es geschafft. Ich habe das Rätsel gelöst, warum Frauen immer zu zweit aufs Klo gehen. Gut, wir saßen hinterm Club und haben über dies und das philosophiert. Ganz nebenbei ging es um Geräusche auf dem Klo. Und wie man diese verhindert. Die Damen am Tisch offenbarten dann, dass man dafür doch seine Freundin mitnimmt. So einfach...
Freitag, 24. August 2007
Fragen des Alltags...
Stimmt es, dass der ersten Gedanken eines angehenden Rettungssanitäters bei einem seiner ersten Einsätze in etwa lauten könnte: "Oh mein Gott! Hier ist ein schrecklicher Unfall passiert. Jemand sollte Hilfe holen!"
Und denken die tatsächlich, dass sie durch Ausschalten des Martinshorn unsichtbar beim Wenden werden, falls sie sich mal verfahren haben?
Und denken die tatsächlich, dass sie durch Ausschalten des Martinshorn unsichtbar beim Wenden werden, falls sie sich mal verfahren haben?
Donnerstag, 23. August 2007
Chiemsee Reggae Summer 2007
Nachdem nun endlich alle Sachen wieder sauber im Schrank verstaut sind, werde ich mich mal an einer Zusammenfassung vom letzen Wochenende versuchen.
Allein schon die Anreise mit dem Zug hatte einiges für sich. Acht Stunden Zugfahrt inkl. fünf mal umsteigen. Hört sich schlimmer an, als es ist. Ok, wir saßen zwischenzeitlich auf dem Boden und hätten in Nürnberg beinah den Zug verpasst, weil wir uns nicht mehr aus den Bücherbergen im Bahnhofsgeschäft befreien konnten. Trotzdem lief alles nach Plan und wir sind guter Laune und mit ein paar Freunden mehr in Übersee angekommen. Dort stapelten sich schon die Menschenmassen, die auf den Shuttlebus zum Festivalgelände gewartet haben, aber auch das hat uns nicht aus der Bahn geworfen. Nach ungelogen zwei Sekunden Daumen raushalten, hielt auch schon eine nette Frau an, die uns gefahren hat. Zelt und Pavillon waren auch schon aufgebaut. Was kann denn da noch besser laufen?
In der Nacht zum Freitag fing es dann an zu regnen. Aber wie sich das gehört, fiel zum Start der ersten Band kein Tropfen mehr vom Himmel. Bei Mono & Nikitaman kam dann auch prompt die Sonne raus:

Bei Capleton gab es dann gar kein halten mehr. Absolut unbeschreiblich:

Anschließend gingen wir zur Zeltbühne. Dort war es allerdings dermaßen warm und voll, dass wir es nicht lange aushielten. Ist eigentlich auch nicht so schlimm, den Dr. haben wir Live ja schon ein paar Mal erleben dürfen. Also sind wir wieder zur Hauptbühne und haben noch Freundeskreis & Joy Denalane gesehen. Danach ging gar nichts mehr…total kaputt gefeiert.
Ich glaub der Samstag war trotzdem für alle der härteste Tag, was die Kondition anging. Mit Nneka ging es los und ich weiß nicht warum, aber wir konnten, trotz dass wir später kamen, fast ganz vorn stehen. Deshalb hier noch ein Bild von Nneka, um den Support in diesem Blog weiter voran zu treiben:

Danach trat Babylon Circus auf und die Jungs haben sich mal wieder selbst übertroffen. Das war anstrengend!

Auch bei Ward 21 ging es richtig zur Sache. Ich hab selten so viel Spaß bei einem Liveauftritt gehabt. Sehr gelungen.

Macka B & the Royal Roots Band war eine echte Überraschung. Was soll ich sagen, es war wirklich alles genial. Doch den wohl schrägsten Auftritt lieferte Deichkind ab. Ich sag nur Yippie Yippie Yeah… Anschließend noch kurz zu Boundzound und dann mit Gentleman den krönenden Abschluss des Tages gefeiert. Doch damit nicht genug. Bei den Nachbarn gab’s lecker Chicken Wings und die Straße durch den Campingplatz entwickelte sich zur Partymeile. Und wie das halt so ist, wenn alles gut läuft, nimmt man auch noch mal das Festzelt in Anspruch.
Am Sonntag wurde ich dann von Mäusen geweckt, denen wohl der Weg unter meinem Schlafplatz als am besten geeignet erschien, sinnlos hin und her zu rennen. Ganz toll! Das Aufstehen war jedoch noch schlimmer. Ich glaube es gab keinen Muskel in meinem Körper, der mir nicht guten Morgen wünschen wollte. Dementsprechend war ich bei den Bands am Sonntag kaum in der Lage auch nur einen Arm zu heben. Sunrise Tribe ging dann auch etwas an mir vorbei. Bei Martin Jondo bin ich langsam wieder zu mir gekommen. So einer kleiner Mann und so viel Action auf der Bühne. Und nicht nur da. Offensichtlich hat es ihm am meisten Spaß gemacht mitten im Publikum zu stehen und zu singen. Leider ging er da jedes Mal völlig unter, so dass man anhand der wild fotografierenden Leute nur erahnen konnte, wo er sich gerade aufhält. Zurück auf dem Zeltplatz konnten wir dann alle noch ein wenig Lagerfeuerstimmung genießen.

Dann kam das, was kommen musste…ein ordentliches Gewitter. Gefühlte fünf Stunden später war alles wieder vorbei und das Festivalgelände glich einer Seenlandschaft. Ob mir der Auftritt von Yellowman gefallen hat, kann ich immer noch nicht einschätzen. Die Musik war gut, aber seine akrobatischen Kunststücke, die teilweise in eine einzige Aerobicshow ausarteten, wiederholten sich ständig und wurden auf Dauer nur nervig. Egal wie, dann waren wir bei Irie Revoltés. Und trotz Schmerzen in allen Körperteilen war es unmöglich unbeteiligt zuzusehen. Also noch mal alles rausgeholt was ging. Danach war ich leider dermaßen körperlich am Ende, dass ich mir keine weitere Band angesehen habe.
Das war’s vom Festival. Ich werde es in sehr guter Erinnerung behalten, wobei sich mir bei dem Gedanken an Dosennahrung immer noch der Magen umdreht.
Allein schon die Anreise mit dem Zug hatte einiges für sich. Acht Stunden Zugfahrt inkl. fünf mal umsteigen. Hört sich schlimmer an, als es ist. Ok, wir saßen zwischenzeitlich auf dem Boden und hätten in Nürnberg beinah den Zug verpasst, weil wir uns nicht mehr aus den Bücherbergen im Bahnhofsgeschäft befreien konnten. Trotzdem lief alles nach Plan und wir sind guter Laune und mit ein paar Freunden mehr in Übersee angekommen. Dort stapelten sich schon die Menschenmassen, die auf den Shuttlebus zum Festivalgelände gewartet haben, aber auch das hat uns nicht aus der Bahn geworfen. Nach ungelogen zwei Sekunden Daumen raushalten, hielt auch schon eine nette Frau an, die uns gefahren hat. Zelt und Pavillon waren auch schon aufgebaut. Was kann denn da noch besser laufen?
In der Nacht zum Freitag fing es dann an zu regnen. Aber wie sich das gehört, fiel zum Start der ersten Band kein Tropfen mehr vom Himmel. Bei Mono & Nikitaman kam dann auch prompt die Sonne raus:
Bei Capleton gab es dann gar kein halten mehr. Absolut unbeschreiblich:
Anschließend gingen wir zur Zeltbühne. Dort war es allerdings dermaßen warm und voll, dass wir es nicht lange aushielten. Ist eigentlich auch nicht so schlimm, den Dr. haben wir Live ja schon ein paar Mal erleben dürfen. Also sind wir wieder zur Hauptbühne und haben noch Freundeskreis & Joy Denalane gesehen. Danach ging gar nichts mehr…total kaputt gefeiert.
Ich glaub der Samstag war trotzdem für alle der härteste Tag, was die Kondition anging. Mit Nneka ging es los und ich weiß nicht warum, aber wir konnten, trotz dass wir später kamen, fast ganz vorn stehen. Deshalb hier noch ein Bild von Nneka, um den Support in diesem Blog weiter voran zu treiben:
Danach trat Babylon Circus auf und die Jungs haben sich mal wieder selbst übertroffen. Das war anstrengend!
Auch bei Ward 21 ging es richtig zur Sache. Ich hab selten so viel Spaß bei einem Liveauftritt gehabt. Sehr gelungen.
Macka B & the Royal Roots Band war eine echte Überraschung. Was soll ich sagen, es war wirklich alles genial. Doch den wohl schrägsten Auftritt lieferte Deichkind ab. Ich sag nur Yippie Yippie Yeah… Anschließend noch kurz zu Boundzound und dann mit Gentleman den krönenden Abschluss des Tages gefeiert. Doch damit nicht genug. Bei den Nachbarn gab’s lecker Chicken Wings und die Straße durch den Campingplatz entwickelte sich zur Partymeile. Und wie das halt so ist, wenn alles gut läuft, nimmt man auch noch mal das Festzelt in Anspruch.
Am Sonntag wurde ich dann von Mäusen geweckt, denen wohl der Weg unter meinem Schlafplatz als am besten geeignet erschien, sinnlos hin und her zu rennen. Ganz toll! Das Aufstehen war jedoch noch schlimmer. Ich glaube es gab keinen Muskel in meinem Körper, der mir nicht guten Morgen wünschen wollte. Dementsprechend war ich bei den Bands am Sonntag kaum in der Lage auch nur einen Arm zu heben. Sunrise Tribe ging dann auch etwas an mir vorbei. Bei Martin Jondo bin ich langsam wieder zu mir gekommen. So einer kleiner Mann und so viel Action auf der Bühne. Und nicht nur da. Offensichtlich hat es ihm am meisten Spaß gemacht mitten im Publikum zu stehen und zu singen. Leider ging er da jedes Mal völlig unter, so dass man anhand der wild fotografierenden Leute nur erahnen konnte, wo er sich gerade aufhält. Zurück auf dem Zeltplatz konnten wir dann alle noch ein wenig Lagerfeuerstimmung genießen.
Dann kam das, was kommen musste…ein ordentliches Gewitter. Gefühlte fünf Stunden später war alles wieder vorbei und das Festivalgelände glich einer Seenlandschaft. Ob mir der Auftritt von Yellowman gefallen hat, kann ich immer noch nicht einschätzen. Die Musik war gut, aber seine akrobatischen Kunststücke, die teilweise in eine einzige Aerobicshow ausarteten, wiederholten sich ständig und wurden auf Dauer nur nervig. Egal wie, dann waren wir bei Irie Revoltés. Und trotz Schmerzen in allen Körperteilen war es unmöglich unbeteiligt zuzusehen. Also noch mal alles rausgeholt was ging. Danach war ich leider dermaßen körperlich am Ende, dass ich mir keine weitere Band angesehen habe.
Das war’s vom Festival. Ich werde es in sehr guter Erinnerung behalten, wobei sich mir bei dem Gedanken an Dosennahrung immer noch der Magen umdreht.
Freitag, 10. August 2007
'Mal 'was zum Schmunzeln...
für das Wochenende.

Mir kommt der Mann auf dem Phantombild irgendwie bekannt vor. Moment, ich habe es gleich. Mmmh.....

Die Situation kommt mir gleichfalls bekannt vor. Ich habe davon jedenfalls schon gehört. Nennt man wahrscheinlich Patchwork-Partnership.

Wow. Mutig, mutig. Wenn diese Arroganz nicht 'mal bestraft wird. Dann ist auf jeden Fall das Katzenge- jammer groß.

Wenn man aber so durstig ist?
Alles hier gefunden (einige sollten aber schon länger bekannt sein - z.Bsp. das Bild mit den Hunden und der Katze kreuzt immer wieder meinen Weg im Internet).

Mir kommt der Mann auf dem Phantombild irgendwie bekannt vor. Moment, ich habe es gleich. Mmmh.....

Die Situation kommt mir gleichfalls bekannt vor. Ich habe davon jedenfalls schon gehört. Nennt man wahrscheinlich Patchwork-Partnership.

Wow. Mutig, mutig. Wenn diese Arroganz nicht 'mal bestraft wird. Dann ist auf jeden Fall das Katzenge- jammer groß.

Wenn man aber so durstig ist?
Alles hier gefunden (einige sollten aber schon länger bekannt sein - z.Bsp. das Bild mit den Hunden und der Katze kreuzt immer wieder meinen Weg im Internet).
Montag, 6. August 2007
Fröhlich einen zisseln
Ach, die lieben Kollegen. Sagen einem immer Bescheid, wenn unwichtiges ansteht. Aber wenn man einen halben Tag von der Uni frei bekommt, um fröhlich einen zu zisseln, verschweigen sie das lieber. Schweine! Und ich wundere mich über das Echo nach dem Mittagessen. Haben wohl Angst, dass ich alles wieder einmal verniese. Scheißegal. Anruf erhalten (wo ich denn bleibe!), Treffpunkt ausgemacht. Zissel, ich komme!
Die Welt des Mohn...
...und andere Kuriositäten
Neulich musste ich dezent auf meinem Balkon niesen. Wie auf Stichwort gehorchte ein Apfel den Gesetzten von Newton und verließ seinen angestammten Platz am Ast, um der Erde entgegen zustreben. Darauf folgte eine zweite Niesattacke, der wiederum 2 Äpfel zum Opfer fielen und in Fallobst verwandelte. Ob dieses Zufalls brach ich unwillkürlich in Gelächter aus. Mein selbstredender Nachbar betrat just in dem Moment seine Büh.. äh Balkon und sah mich verwundert an. Er hielt mich wohl für Meschugge, da er nicht den Anlass für meinen Anfall von Heiterkeit erkennen konnte. Er ließ sich aber nicht weiter davon abhalten, sich wieder selbst in ein Gespräch zu verwickeln.
Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht am Freitag im Labor wieder hätte niesen müssen. Dummerweise stieg infolgedessen kurzzeitig das Oszilloskop von einem Kollegen aus. Seitdem raten mir die Kollegen in Zukunft keine Obstplantage mehr zu besuchen und mich auch ansonsten von technischen Einrichtungen fernzuhalten. Ansonsten könnte man mich für den Welthunger mitverantwortlich machen (oder zumindest für den darauf grassierenden Skorbut) und mich wegen industrieller Sabotage verurteilen.
Zufall? Sicher.
Denn am Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel (documenta-Beitrag), musste ich am Samstag auch niesen und es fiel keine einzige Mohnkapsel oder -blüte zu Boden. Leider. Wahrscheinlich waren zu viele Menschen anwesend, die das Nieskarma störten. Dabei steht der Klatsch- und Schlafmohn in voller Blüte oder ist schon verblüht und trägt seine spezifische Fruchtkapsel. Ich frage mich nur, wer auf die Mohnkapseln aufpasst. Ich habe weit und breit keine Aufseher gesehen. Nur ein kniehoher Draht trennt das Volk von den Feldern. Und da das Mohnfeld auf dem gesamten Platz angelegt ist, dürfte das eine große Ernte ergeben. Ich werde also einmal nachts dorthin gehen und meine neuen Niesfähigkeiten austesten, indem ich eine Niesorgie beginne. Wer hilft mir dann beim einsammeln der Kapseln? Es gibt dann lecker Mohnkuchen oder Germknödel...... oder Granatsplitter - aber ich glaube, es ist eine Legende, dass im Mohnfeld auch Orginal-Tretmienen aus Afghanistan verbuddelt sind.
In diesem Sinne - Gesundheit!
P.S. Im September und Oktober bin ich schon zu Erntezwecken am Bodensee unterwegs.
Neulich musste ich dezent auf meinem Balkon niesen. Wie auf Stichwort gehorchte ein Apfel den Gesetzten von Newton und verließ seinen angestammten Platz am Ast, um der Erde entgegen zustreben. Darauf folgte eine zweite Niesattacke, der wiederum 2 Äpfel zum Opfer fielen und in Fallobst verwandelte. Ob dieses Zufalls brach ich unwillkürlich in Gelächter aus. Mein selbstredender Nachbar betrat just in dem Moment seine Büh.. äh Balkon und sah mich verwundert an. Er hielt mich wohl für Meschugge, da er nicht den Anlass für meinen Anfall von Heiterkeit erkennen konnte. Er ließ sich aber nicht weiter davon abhalten, sich wieder selbst in ein Gespräch zu verwickeln.
Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn ich nicht am Freitag im Labor wieder hätte niesen müssen. Dummerweise stieg infolgedessen kurzzeitig das Oszilloskop von einem Kollegen aus. Seitdem raten mir die Kollegen in Zukunft keine Obstplantage mehr zu besuchen und mich auch ansonsten von technischen Einrichtungen fernzuhalten. Ansonsten könnte man mich für den Welthunger mitverantwortlich machen (oder zumindest für den darauf grassierenden Skorbut) und mich wegen industrieller Sabotage verurteilen.
Zufall? Sicher.
Denn am Mohnfeld vor dem Fridericianum in Kassel (documenta-Beitrag), musste ich am Samstag auch niesen und es fiel keine einzige Mohnkapsel oder -blüte zu Boden. Leider. Wahrscheinlich waren zu viele Menschen anwesend, die das Nieskarma störten. Dabei steht der Klatsch- und Schlafmohn in voller Blüte oder ist schon verblüht und trägt seine spezifische Fruchtkapsel. Ich frage mich nur, wer auf die Mohnkapseln aufpasst. Ich habe weit und breit keine Aufseher gesehen. Nur ein kniehoher Draht trennt das Volk von den Feldern. Und da das Mohnfeld auf dem gesamten Platz angelegt ist, dürfte das eine große Ernte ergeben. Ich werde also einmal nachts dorthin gehen und meine neuen Niesfähigkeiten austesten, indem ich eine Niesorgie beginne. Wer hilft mir dann beim einsammeln der Kapseln? Es gibt dann lecker Mohnkuchen oder Germknödel...... oder Granatsplitter - aber ich glaube, es ist eine Legende, dass im Mohnfeld auch Orginal-Tretmienen aus Afghanistan verbuddelt sind.
In diesem Sinne - Gesundheit!
P.S. Im September und Oktober bin ich schon zu Erntezwecken am Bodensee unterwegs.
Samstag, 4. August 2007
Warum ich noch nicht reich bin?
Weil mir andere meine Ideen klauen. Frechheit!!!
Geantwortet hat mir noch keiner, aber ich werde auch nicht mit 15.000€ gefördert.
Geantwortet hat mir noch keiner, aber ich werde auch nicht mit 15.000€ gefördert.
die Uhr tickt...
...und bis zum 05.02.2008 wird sie immer lauter.
Also bitte nicht mehr das böse Wort mit "D" in meiner Gegenwart verwenden!
Also bitte nicht mehr das böse Wort mit "D" in meiner Gegenwart verwenden!
Dienstag, 3. Juli 2007
Vorschlag für den Eurovision Song Contest
Wie ich den gefunden habe? Ganz einfach: Man ruft unbedarft im hausinternen Telefondschungel jemanden an, von dem man meint, dass er etwas zu sagen hätte. Der fühlt sich wahlweise überfordert oder nicht zuständig und es beginnt eine lange Odyssee durch das gesamt Telefonnetz der Universität. Man ist schon dankbar, wenn man direkt weitergeleitet wird ohne eine Nummer zu wählen. Manchmal gelangt man dann auch in eine Warteschleife. Und die ist mit Stille erfüllt. Meistens. Nicht so heute morgen. Da quäkt ein Song während der Wartezeit in mein Ohr, so dass ich gleich auf Durchzug schalte. Auf einmal erklingt ein "Uni Kassel" und ich beginne automatisch mich mit meinem Namen zu melden und mein Begehr runterzuspulen. Ich habe noch nicht einmal vollständig meinen Namen ausgesprochen, da dämmert es mir. Idiot! Das "Uni Kassel" ist Teil des Refrains von dem Warteschleifeneinspieler, der mir aus dem Hörer entgegenplärrt. Ich bin fassungslos und amüsiert. Die Universität hat tatsächlich einen eigenen Song (der sehr schnell zu finden war, wird ja schließlich vermarktet). Hüstel, hüstel - ich lasse jeden sein eigenes Urteil bilden. Ich bin da leider befangen. Aber die Empfehlung sei hier trotzdem angebracht: man muss nicht alles nachahmen, aber echte Kerle lassen sich davon nicht abhalten.
Das Ende vom Lied war übrigens, dass ich, nachdem sich jemand mit "Uni Kassel" und seinem Namen am anderen Ende der Leitung gemeldet hatte, kurz abwartete, ob nicht doch noch einmal der Refrain erklingt. Vergebens.
Das Ende vom Lied war übrigens, dass ich, nachdem sich jemand mit "Uni Kassel" und seinem Namen am anderen Ende der Leitung gemeldet hatte, kurz abwartete, ob nicht doch noch einmal der Refrain erklingt. Vergebens.
Freitag, 29. Juni 2007
Mein Nachbar, das (unbekannte) Wesen
Da stiefelt einer meiner Nachbarn um halb ein Uhr nachts auf den Balkon, um eine Zigarette zu rauchen. Soweit nichts besonderes. Jedenfalls nicht für mich, da ich gerade selber bei meinem Gute-Nacht-frische-Luft-schnappen auf meiner rostigen Balustrade saß. Nur gehe ich selten in Boxershorts und T-Shirt mit meinem Laptop auf den Balkon, setzte mich damit auf Bierkästen, um dann (für den Außenstehenden) wirre Selbstgespräche zu führen . Auszug gefällig? " [..] Scheiße - ich muss unbedingt fi****! Wie mach' ich das jetzt? Boah, so ein Mist! Was läuft da denn.... Ich muss das unbedingt fertig kriegen. [..] Schweine! [..]" Leider ging ein großer Teil des Monologes durch heftige Böen und/oder durch sein zeitweises geflüstertes Gebrabbel unter. Schade, denn ich habe nichts gegen eine moderne Shakespeareaufführung. Oder war es doch eher die Moderne mit klassischem Einschlag, die mir geboten wurde. Prägend für die Moderne waren der Sprachausdruck und das ostinate Auftauchen von Kernsätzen ( [..] "Scheiße, ich schaff' das!" [..] ), die auf einen melodramatischen, unsichtbaren Klimax hinarbeiteten. Klassisch empfand ich hingegen die tragikomische Figur und Schauspielleistung. An wen oder welches Stück hat mich das nur erinnert? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass nach einer Weile der Konfusion, Irritation und Amüsements die Vorstellung ermüdend wurde (wie es leider manchmal bei klassisch-modernen Aufführungen der Fall sein kann) und ich die selbige vorzeitig abbrach, indem ich unbesehen und unbemerkt aus meiner Loge .. äh von meinem Balkon verschwand. Tja, keine Ausdauer und Sitzfleisch mehr für junge Dramaturgen.
Im Bett kam mir der Gedanke, dass ich meinem Nachbarn 'mal nahelegen sollte, mit einem Stück von Sophokles zu beginnen, bevor er dann "Die Physiker" von Dürrenmatt einstudiert. Aber nicht das ihr jetzt denkt, mein Nachbar sei krank. Er ist ..mmh.. höchstens seltsam.
In diesem Sinne - "Der beste Schauspieler ist man sich selbst." (Dr. M. Hinrich)
Oder - documenta XII. at its best - Kunst findet überall statt.
Ich weiß nur, dass nach einer Weile der Konfusion, Irritation und Amüsements die Vorstellung ermüdend wurde (wie es leider manchmal bei klassisch-modernen Aufführungen der Fall sein kann) und ich die selbige vorzeitig abbrach, indem ich unbesehen und unbemerkt aus meiner Loge .. äh von meinem Balkon verschwand. Tja, keine Ausdauer und Sitzfleisch mehr für junge Dramaturgen.
Im Bett kam mir der Gedanke, dass ich meinem Nachbarn 'mal nahelegen sollte, mit einem Stück von Sophokles zu beginnen, bevor er dann "Die Physiker" von Dürrenmatt einstudiert. Aber nicht das ihr jetzt denkt, mein Nachbar sei krank. Er ist ..mmh.. höchstens seltsam.
In diesem Sinne - "Der beste Schauspieler ist man sich selbst." (Dr. M. Hinrich)
Oder - documenta XII. at its best - Kunst findet überall statt.
Dienstag, 19. Juni 2007
Auf der Suche nach meinem Kopf
Gestern Abend wollte ich mich, bevor ich mich in die heiligen Hallen des Fridericianums begab, noch einmal technisch aufrüsten und betrat zu diesem Zwecke eine der Multimediastores, die es in Kassel ebenso wie in anderen urbanen Kreisen zuhauf gibt. Dort gesellte sich ein technischer Fortschritt wie Kassettenadapter für Klinge (Fachchinesisch) zum anderen, so dass ich reich bepackt der Kasse entgegen strebte, um mein Vermögen weiter zu dezimieren. Als an der Kasse der Betrag ausgerufen wurde ("hunndertainundraissicheuroschnippes!!"- mir tun jetzt noch die Ohren weh), bekam ich ein Déja-vue. Nein, meinen Schlüssel hatte ich noch bei mir. Aber meine EC-Karte war weg. Und in Ermangelung des nötigen Barvermögens, musste ich die Kassiererin darum bitten, meine Ware zurückzulegen. Nach kurzem Nachdenken kam mir die Erinnerung, wo ich die Karte zuletzt eingesetzt hatte - am Sonntag beim Kauf meiner Dauerkarte und den Katalogen für die documenta XII. Dummerweise an einer Kasse, die am Fuße des Herkulesdenkmals liegt: Wilhelmshöher Schloss. Also weit weg von der Innenstadt, in der ich wie ein begossener Pudel stand. Damit begann eine Odyssee, zu der ich mich nur kurz äußern möchte: keiner hatte so richtig Ahnung, an wen ich mich wenden sollte (vom Servicetelefon der documenta zur Gaderobe verwiesen, über Fundbüro, über Polizei (die mich zum städtischen Fundbüro schicken wollte, bei euch piept's!), über Kasse zum Kassendienst getorkelt). Während dieses kafkaesken Rundgangs stieg in mir immer mehr die Unsicherheit auf, ob ich die Karte auch wirklich am besagten Kassenhaus vergessen hatte oder ob ich sie nicht gar irgendwo unterwegs verloren hatte. Zur Sicherheit wollte ich meine Karte sperren. Aber wie lautet die Nummer meiner Bank? Toll - einfach nachschauen, steht ja auf der Karte - großes Kino. Auch das war eine kleine Odyssee durch das deutsche Telefonnetz. Schlussendlich beim Kassendienst angekommen, vertrösteten mich die dortigen Angestellten auf den nächsten Morgen, da sie nicht an den Tresor gelangten, in dem fremde Geldkarten und andere Wertgegenstände aufbewahrt werden, weil der Tresorverwalter zur vermaledeiten Kasse unterwegs war. Ganze 5 Minuten haben mir gefehlt. Die Odyssee hätte man auch abkürzen können, wäre ich nur gleich an eine kompetente Frau wie die Kassiererin gelangt. Naja, der Schluss ist schnell erzählt. Heute morgen beim Kassendienstverwalter aufgetaucht, mich ausgewiesen und tatsächlich meine Karte zurück erhalten.
Nur seit gestern Abend kommen mir immer wieder erheblich Zweifel, an meinem eigenen geistigen Zustand. Das begann, als ich meine Brille über ein Viertelstunde in der Wohnung suchte. In nächster Zeit werde ich mich wohl fragen müssen, wo mein Autoschlüssel, Geldbeutel, Handy, Haare, Zähne und der gesamte Kopf verblieben sind. In diesem Sinne schönen Tag noch und... äh.. jetzt habe ich es vergessen, was ich schreiben wollte. Wusste ich es doch! Ich habe Alzh...äh...*sabber*...Ja und schönen Tag noch. Euch allen mit Hirn und Unverstand.
Nur seit gestern Abend kommen mir immer wieder erheblich Zweifel, an meinem eigenen geistigen Zustand. Das begann, als ich meine Brille über ein Viertelstunde in der Wohnung suchte. In nächster Zeit werde ich mich wohl fragen müssen, wo mein Autoschlüssel, Geldbeutel, Handy, Haare, Zähne und der gesamte Kopf verblieben sind. In diesem Sinne schönen Tag noch und... äh.. jetzt habe ich es vergessen, was ich schreiben wollte. Wusste ich es doch! Ich habe Alzh...äh...*sabber*...Ja und schönen Tag noch. Euch allen mit Hirn und Unverstand.
Montag, 18. Juni 2007
documenta
So, jetzt ist es passiert. Die documenta XII . hat seit letztem Wochenende die Pforten geöffnet. Und es scheint so, wie als würde jetzt endlich alles in geordneten Bahnen verlaufen. Trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) der vielen Startprobleme (der Molekularkoch Ferran Adrià bleibt in Spanien - Außenstelle wird eröffnet; Straßenreinigung entfernt Kunstwerk; die Saat eines Klatschmohnfeldes geht nicht auf) und Kritiken zum Auepavillion (im Gewächshaus hängt die Kunst so kreuz und quer, dass sie sich nicht im einzelnen entfalten kann) kann wohl von einem gelungen Start gesprochen werden. Ich werde jetzt aber nicht niederschreiben, was ich schon alles gesehen habe und was mir gefallen hat und was nicht. Das müsst ihr schon selber herausfinden. Und zwar für Euch. Also kommt mich besuchen.
Freitag, 15. Juni 2007
Mit einem Wisch
...und weg. Für manchen Hausmann (für die emanzipierten auch Hausfrau) ein Segen, für die Straßenreiniger von Kassel ein Fluch.
Wenn der Postmann dreimal klingelt,
und frau geht nicht ans Telefon, weil sie in einer wichtigen Sache steckt und unabkömmlich ist, so kann ein möglicher Grund für die wichtige Sache dieser sein. Auch gut - mit Musik geht alles viel besser. Aber Vorsicht! Die Kopfhörer übertönen nicht mehr den Schallpegel im Zimmer, nur in den eigenen Ohren.
Mittwoch, 6. Juni 2007
Todsicher und risikoarm Geld zu gewinnen….
... ist eine Sache, für die ich kein Patentrezept habe (Vorschläge dürfen gemacht werden). Aber es ist leicht, auf vielfältige Weisen eine große Menge Geld zu verlieren. Die einfachste Variante ist, es auf die Straße zu schmeißen.
Oder:
Man will noch einmal kurz einkaufen gehen. Man tänzelt Frohgemutes aus der Wohnung, zieht die Tür hinter sicher zu und greift in die linke Hosentasche – gähnende Leere. Rechte Hosentasche – Handy. Hinten – Portemonnaie und Taschentücher. Und vorne? – Alles noch da. Bis auf den Schlüssel. Kurzes und hoffnungsvolles Rütteln an Tür, ob sie auch wirklich zu ist - ja, was für ein Glück! Jetzt kann wenigstens keiner einbrechen. D’oh (*Nein*)! Kurzes grübeln. Wage Erinnerungen erzählen mir, dass ich den Schlüssel gerade noch in der Hand hatte, aber ihn aus mittlerweile mir unerfindlichen Gründen aus derselbigen gelegt habe. Also im Geldbeutel nach einer ver- und entwertbaren Plastikkarte gesucht, gefunden, angefangen, sie zurechtzubiegen und im Türschlitz die Karte durchzuziehen. Auf Höhe des Schlosses stecken geblieben. Mist – die Karte ist zu dick bzw. der Türspalt am Schloss zu schmal. Oben und unten bis zu 1cm Türspalt, so dass es im Winter zieht wie Hechtsuppe, aber auf Höhe des Schlosses ist alles passgenau. Super. Karte wieder abgezogen. Vermieter anrufen, der einen Zweitschlüssel besitzt – nicht da. Mmmh, Tür eintreten? Nee, zu teuer. Und bevor ich weitere Mätzchen mache, hole ich lieber einen, der sich damit auskennt. Dumm nur, dass der Schlüsseldienst direkt neben meiner Haustür vor einer halben Stunde seinen Laden geschlossen hat. Hilft also nichts, Notdienst anrufen. Erster Notdienst hat das Bein gebrochen, zweiter Notdienst ist im Urlaub und der dritte kann erst in einer Stunde auftauchen. Egal. Hauptsache es kommt einer und öffnet mir gewaltlos und ohne viel Schaden die Tür. Und da war ja noch was mit Einkaufen. Das zuerst erledigt und die restliche Zeit auf den Schlüsselnotdienst gewartet. Kommt zur versprochenen Zeit. Schicker, neuer A6 Kombi. Legales Türaufbrechen scheint sich zu lohnen. Der Schlüsseldienst versucht mit derselben Methodik wie ich an den Türschnapper zu gelangen, aber scheitert gleichfalls. Ein breites Grinsen erfüllt mein Gesicht, bis ich der Situation gewahr werde. Scheiße – doch die Tür aufbrechen oder Schloss aufbohren. Dann kommt ihm die grandiose Idee, den Türknauf abzureißen. Während er mit aller Gewalt fast das gesamte Türschließsystem aus der Tür stemmt, frage ich mich, warum ich nicht auf die Idee gekommen bin. Gut, ich habe zwar kein Werkzeug gerade parat – aber wozu gibt es Nachbarn. Die scheint es aber überhaupt nicht zu interessieren, wer gerade so eine Krach im Treppenhaus veranstaltet und meine Türe demoliert. Danach ist es relativ leicht an den Vierkant der Klinge zu kommen, um die Türe zu öffnen. Trotzdem sagt der Schlüsseldienst, nachdem er den Türknauf abgerupft hat, die salbungsvollen Worte: „Jetzt beten sie `mal, dass das auch klappt!“ Idiot! Bilanz: Ein beschädigter Türknauf (konnte ihn aber mit ein wenig Mühe wieder aufziehen. Trotzdem muss er wahrscheinlich beim Auszug ersetzt werden.) und eine horrende Rechnung vom Schlüsseldienst. Der Anfahrtsweg muss ein sehr langer sein – nach Durchsicht der Rechnung vermute ich, dass er mindestens aus Göttingen kommt, trotz Kasseler Kennzeichen. Mensch, da hätte ich selber alles an der Tür zerstören können. Selbst das wäre billiger gekommen. Aber in Endeffekt bin ich ihm dankbar, dass ich in die Wohnung wieder kann, um meine aufgewärmten Einkäufe im Kühlschrank zu verstauen. Das sollte mir eine Lehre sein und ich mache mich auch nie wieder über Schlüsselvergesser (die für mich bisher gleichbedeutend mit Turnbeutelverlierern waren) lustig. Verdammt. Damit habe ich meinen Nimbus eingebüßt.
Aber ich habe jetzt doch einen Weg entdeckt, risikoarm und todsicher Geld zu gewinnen (zu verdienen) – geh zum Schlüsselnotdienst. Und wenn Du noch Aggressionen loswerden willst – der Auftraggeber haftet für jeglichen Türschaden, den Du verursachst. Das Beste ist aber: Du kannst Deine eigene Tür kostenlos aufstemmen. Yippieh!
Oder:
Man will noch einmal kurz einkaufen gehen. Man tänzelt Frohgemutes aus der Wohnung, zieht die Tür hinter sicher zu und greift in die linke Hosentasche – gähnende Leere. Rechte Hosentasche – Handy. Hinten – Portemonnaie und Taschentücher. Und vorne? – Alles noch da. Bis auf den Schlüssel. Kurzes und hoffnungsvolles Rütteln an Tür, ob sie auch wirklich zu ist - ja, was für ein Glück! Jetzt kann wenigstens keiner einbrechen. D’oh (*Nein*)! Kurzes grübeln. Wage Erinnerungen erzählen mir, dass ich den Schlüssel gerade noch in der Hand hatte, aber ihn aus mittlerweile mir unerfindlichen Gründen aus derselbigen gelegt habe. Also im Geldbeutel nach einer ver- und entwertbaren Plastikkarte gesucht, gefunden, angefangen, sie zurechtzubiegen und im Türschlitz die Karte durchzuziehen. Auf Höhe des Schlosses stecken geblieben. Mist – die Karte ist zu dick bzw. der Türspalt am Schloss zu schmal. Oben und unten bis zu 1cm Türspalt, so dass es im Winter zieht wie Hechtsuppe, aber auf Höhe des Schlosses ist alles passgenau. Super. Karte wieder abgezogen. Vermieter anrufen, der einen Zweitschlüssel besitzt – nicht da. Mmmh, Tür eintreten? Nee, zu teuer. Und bevor ich weitere Mätzchen mache, hole ich lieber einen, der sich damit auskennt. Dumm nur, dass der Schlüsseldienst direkt neben meiner Haustür vor einer halben Stunde seinen Laden geschlossen hat. Hilft also nichts, Notdienst anrufen. Erster Notdienst hat das Bein gebrochen, zweiter Notdienst ist im Urlaub und der dritte kann erst in einer Stunde auftauchen. Egal. Hauptsache es kommt einer und öffnet mir gewaltlos und ohne viel Schaden die Tür. Und da war ja noch was mit Einkaufen. Das zuerst erledigt und die restliche Zeit auf den Schlüsselnotdienst gewartet. Kommt zur versprochenen Zeit. Schicker, neuer A6 Kombi. Legales Türaufbrechen scheint sich zu lohnen. Der Schlüsseldienst versucht mit derselben Methodik wie ich an den Türschnapper zu gelangen, aber scheitert gleichfalls. Ein breites Grinsen erfüllt mein Gesicht, bis ich der Situation gewahr werde. Scheiße – doch die Tür aufbrechen oder Schloss aufbohren. Dann kommt ihm die grandiose Idee, den Türknauf abzureißen. Während er mit aller Gewalt fast das gesamte Türschließsystem aus der Tür stemmt, frage ich mich, warum ich nicht auf die Idee gekommen bin. Gut, ich habe zwar kein Werkzeug gerade parat – aber wozu gibt es Nachbarn. Die scheint es aber überhaupt nicht zu interessieren, wer gerade so eine Krach im Treppenhaus veranstaltet und meine Türe demoliert. Danach ist es relativ leicht an den Vierkant der Klinge zu kommen, um die Türe zu öffnen. Trotzdem sagt der Schlüsseldienst, nachdem er den Türknauf abgerupft hat, die salbungsvollen Worte: „Jetzt beten sie `mal, dass das auch klappt!“ Idiot! Bilanz: Ein beschädigter Türknauf (konnte ihn aber mit ein wenig Mühe wieder aufziehen. Trotzdem muss er wahrscheinlich beim Auszug ersetzt werden.) und eine horrende Rechnung vom Schlüsseldienst. Der Anfahrtsweg muss ein sehr langer sein – nach Durchsicht der Rechnung vermute ich, dass er mindestens aus Göttingen kommt, trotz Kasseler Kennzeichen. Mensch, da hätte ich selber alles an der Tür zerstören können. Selbst das wäre billiger gekommen. Aber in Endeffekt bin ich ihm dankbar, dass ich in die Wohnung wieder kann, um meine aufgewärmten Einkäufe im Kühlschrank zu verstauen. Das sollte mir eine Lehre sein und ich mache mich auch nie wieder über Schlüsselvergesser (die für mich bisher gleichbedeutend mit Turnbeutelverlierern waren) lustig. Verdammt. Damit habe ich meinen Nimbus eingebüßt.
Aber ich habe jetzt doch einen Weg entdeckt, risikoarm und todsicher Geld zu gewinnen (zu verdienen) – geh zum Schlüsselnotdienst. Und wenn Du noch Aggressionen loswerden willst – der Auftraggeber haftet für jeglichen Türschaden, den Du verursachst. Das Beste ist aber: Du kannst Deine eigene Tür kostenlos aufstemmen. Yippieh!
Freitag, 1. Juni 2007
knackiger Titel gesucht
Endlich bin ich soweit. Nächste Woche werde ich endlich mein Diplomthema anmelden. Ich werde die Internetpräsenzen von Politikern (auf Bundes- und Landesebene) untersuchen. Genauer gesagt...wie sie sich im Internet darstellen und welche Motive sie dabei leiten.
Blöd nur, dass ich noch keinen Titel dafür habe...jedenfalls zur Hälfte. Der Untertitel wird "Internetpräsenz von Politikern" oder so ähnlich lauten. Beim Rest bin ich schon ne Weile am grübeln, aber langsam fang ich an mich im Kreis zu drehen.
Wer also demnächst von euch Probleme beim einschlafen hat, sich langweilt, von der Arbeit ablenken will oder unter Alkoholeinfluss ins grübeln kommt, kann mir gerne dabei helfen nen Titel zu finden. Von konkreten Vorschlägen bis zu wackligen Hinweisen bin ich für alles dankbar, was eure kreativen Gehirne ausspucken.
Also auf zum Brainstorming Leute!
beinah vergessen: Alles Gute zum Kindertag!
Blöd nur, dass ich noch keinen Titel dafür habe...jedenfalls zur Hälfte. Der Untertitel wird "Internetpräsenz von Politikern" oder so ähnlich lauten. Beim Rest bin ich schon ne Weile am grübeln, aber langsam fang ich an mich im Kreis zu drehen.
Wer also demnächst von euch Probleme beim einschlafen hat, sich langweilt, von der Arbeit ablenken will oder unter Alkoholeinfluss ins grübeln kommt, kann mir gerne dabei helfen nen Titel zu finden. Von konkreten Vorschlägen bis zu wackligen Hinweisen bin ich für alles dankbar, was eure kreativen Gehirne ausspucken.
Also auf zum Brainstorming Leute!
beinah vergessen: Alles Gute zum Kindertag!
Freitag, 25. Mai 2007
Gummisport
Jipp, heute hat's mir die Kondomwerbung angetan.
Von verständlichen über gemeine Geschichten, von kleinen Storys über mehrere Episoden (1, 2 & 3) zu kleinen Horrorerzählungen, von Vorsorge über Zusagen, Irrungen und Kinderstreichen hin zum krönenden Abschluss - alles vorhanden.
Und ihr könnt euch sicher sein. Es gibt noch viel mehr........
Von verständlichen über gemeine Geschichten, von kleinen Storys über mehrere Episoden (1, 2 & 3) zu kleinen Horrorerzählungen, von Vorsorge über Zusagen, Irrungen und Kinderstreichen hin zum krönenden Abschluss - alles vorhanden.
Und ihr könnt euch sicher sein. Es gibt noch viel mehr........
Donnerstag, 24. Mai 2007
Gehen wir Tauben vergiften im Park,....
....denn manchmal mischt sich auch ein Polizist unter die Tauben. Jedenfalls in Frankreich. Glaube ich wenigstens.
Das Pfeifen wird lauter.....
Jetzt ist es (r)aus! Radsport adieu - Tränen lügen nicht, aber helfen auch nicht weiter.
Mittwoch, 23. Mai 2007
Das Pfeifen im ARD-Walde
Ein Männlein steht Walde, ganz still und stumm.
Da kommt ein Radfahrer und fährt ihn um.
Ei, wer mag der Fahrer sein,
der so schnell fährt ganz allein?
Er kann nur auf der Flucht wohl sein.
Ein Radler fährt im Walde, ganz schnell und wild.
Denn er wird gejagt von der Presse und Bild.
Einst jagte ihn das Peloton,
jetzt jagt ihn auch das Feuilleton,
denn er hat gedopt und nahm Epo. (Eigendichtung, merkt man *g*)
Unsere Helden der Straße (Mensch, jetzt verstehe ich unseren Blognamen!) sehen sich schon seit längerer Zeit des Vorwurfs ausgesetzt, systematisch zu dopen. Doch wurde über Jahre hinweg von den Fahrern und deren Betreuern zu den Vorwürfen geschwiegen oder gar geleugnet. Und als Zuschauer redete man sich selber den Sport sauber. So ostinat und zyklisch die Vorwürfe des Dopings im Radsport auftraten, wurden sie ebenso schnell und heimlich wieder unter den Teppich gekehrt und verharmlost. Wobei die Schuld immer andere tragen ("Ihr wollt doch nur unseren Sport beschmutzen!" oder "Ich habe von nichts gewusst. Da wollte mir wohl jemand etwas böses antun!").
Doch seit einigen Tagen, Wochen, ja sogar Monaten schwillt ein vormals kleiner Fuentesrinnsal langsam, aber stetig zu einem mächtigen, brausenden Strom an, der nicht nur alles mitreißt, was sich einst an seinen Ufern labte, sondern auch auf andere Rinnsale übergreift und deren Umgebungen überschwemmt. Eine Art Sintflut bedroht den Radsport und wird ihn komplett in seinem Dopingwasser ertränken, wenn nicht bald ein Noah mit einer Arche auftritt.
Dabei fangen einige Vögel an zu singen. Doch wird ihr Gesang durch das 880Hz-Pfeifen im ARD-Walde übertönt. Schade, denn in diesen Moment erscheint mir das Blabbermaul Reinhold Beckmann zum ersten mal sympathisch und investigativ. Jetzt hat ein Webblog (allesaußersport), den Vorfall dokumentiert und das mit der Zensur belegte Gespräch enträtselt. Es bleibt also nur noch abzuwarten, wer noch alles singen wird (es pfeifen Spatzen vom Dach, dass sich Zabel und Aldag sich erklären wollen). Und hoffentlich wird sich nicht wieder ein Zensurbalken über das Geschehen legen. Denn die Aufklärung funktioniert nur ohne, niemals mit Zensurbalken. Oder wird die Sexualaufklärung mit Zensurbalken betrieben?
Abschließend muss ich selber zugeben, wie sehr ich mich getäuscht habe(n lasse). Nach der Verblendung und der Selbstsuggestion vom sauberen Sport fällt es mir schwer auf die zukünftigen Bilder einer der schönsten Sportveranstaltungen der Welt zu verzichten. Vor allem die Landschaften, die während einer Radrundfahrt eingefangen wurden, konnten kaum schöner sein. Aber was bleibt einem sonst noch übrig, um gegen den unlauteren Wettbewerb zu protestieren. Nachdem ich mich nun ausgeheult (selber Schuld, wenn man den Lügen geglaubt hat!), indem ich mich pseudo-metaphorisch und - literarisch völlig verausgabt habe, lass ich noch eine Karikatur und ein Zitat sprechen:
"Der Sport ist keine heile Welt, aber eine Welt, die heilen kann." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte, S.96
Da kommt ein Radfahrer und fährt ihn um.
Ei, wer mag der Fahrer sein,
der so schnell fährt ganz allein?
Er kann nur auf der Flucht wohl sein.
Ein Radler fährt im Walde, ganz schnell und wild.
Denn er wird gejagt von der Presse und Bild.
Einst jagte ihn das Peloton,
jetzt jagt ihn auch das Feuilleton,
denn er hat gedopt und nahm Epo. (Eigendichtung, merkt man *g*)
Unsere Helden der Straße (Mensch, jetzt verstehe ich unseren Blognamen!) sehen sich schon seit längerer Zeit des Vorwurfs ausgesetzt, systematisch zu dopen. Doch wurde über Jahre hinweg von den Fahrern und deren Betreuern zu den Vorwürfen geschwiegen oder gar geleugnet. Und als Zuschauer redete man sich selber den Sport sauber. So ostinat und zyklisch die Vorwürfe des Dopings im Radsport auftraten, wurden sie ebenso schnell und heimlich wieder unter den Teppich gekehrt und verharmlost. Wobei die Schuld immer andere tragen ("Ihr wollt doch nur unseren Sport beschmutzen!" oder "Ich habe von nichts gewusst. Da wollte mir wohl jemand etwas böses antun!").
Doch seit einigen Tagen, Wochen, ja sogar Monaten schwillt ein vormals kleiner Fuentesrinnsal langsam, aber stetig zu einem mächtigen, brausenden Strom an, der nicht nur alles mitreißt, was sich einst an seinen Ufern labte, sondern auch auf andere Rinnsale übergreift und deren Umgebungen überschwemmt. Eine Art Sintflut bedroht den Radsport und wird ihn komplett in seinem Dopingwasser ertränken, wenn nicht bald ein Noah mit einer Arche auftritt.
Dabei fangen einige Vögel an zu singen. Doch wird ihr Gesang durch das 880Hz-Pfeifen im ARD-Walde übertönt. Schade, denn in diesen Moment erscheint mir das Blabbermaul Reinhold Beckmann zum ersten mal sympathisch und investigativ. Jetzt hat ein Webblog (allesaußersport), den Vorfall dokumentiert und das mit der Zensur belegte Gespräch enträtselt. Es bleibt also nur noch abzuwarten, wer noch alles singen wird (es pfeifen Spatzen vom Dach, dass sich Zabel und Aldag sich erklären wollen). Und hoffentlich wird sich nicht wieder ein Zensurbalken über das Geschehen legen. Denn die Aufklärung funktioniert nur ohne, niemals mit Zensurbalken. Oder wird die Sexualaufklärung mit Zensurbalken betrieben?
Abschließend muss ich selber zugeben, wie sehr ich mich getäuscht habe(n lasse). Nach der Verblendung und der Selbstsuggestion vom sauberen Sport fällt es mir schwer auf die zukünftigen Bilder einer der schönsten Sportveranstaltungen der Welt zu verzichten. Vor allem die Landschaften, die während einer Radrundfahrt eingefangen wurden, konnten kaum schöner sein. Aber was bleibt einem sonst noch übrig, um gegen den unlauteren Wettbewerb zu protestieren. Nachdem ich mich nun ausgeheult (selber Schuld, wenn man den Lügen geglaubt hat!), indem ich mich pseudo-metaphorisch und - literarisch völlig verausgabt habe, lass ich noch eine Karikatur und ein Zitat sprechen:
"Der Sport ist keine heile Welt, aber eine Welt, die heilen kann." - Gerhard Uhlenbruck, Die Wahrheit lügt in der Mitte, S.96
Samstag, 19. Mai 2007
Verliebt, verlobt...
VERHEIRATET!
Was sahen meine müden Augen da gestern im StudiVZ! In dem kleinen Kästchen wo sonst immer dumme Sprüche stehen, stand: "Ich habe dich gehascht und jetzt will ich dich für immer behalten. Liebe Nicole möchtest du mich heiraten!? Dein Ronny" (so oder so ähnlich stands da)
Zuerst hab ich das ja für nen verdammt schlechten Witz gehalten. Aber beim Blick auf die Pinnwände von Ronny und Nicole (ihre Namen waren natürlich zu ihren Profilen verlinkt), mußte ich feststellen, der Typ meints ernst. Und der Knaller: Nicole hat am 18.05. 2007 um 13:52 auf seiner Pinnwand jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa gesagt.
Gut dacht ich mir, is alles nicht so schlimm, im Zeitalter des WWW kann so was schonmal von dem ein oder anderen als der richtige Weg angesehen werden in den Stand der Ehe einzutreten.
Ich beging dann aber den großen Fehler die Pinnwände der beiden zu lesen auf denen dann jeder zweite Eintrag ungefähr so lautete: "OOOOh is das süüüüß ich will auch das mein Freund mir mal so nen Antrag macht."
Da wars dann vorbei.
Ich wollte eigentlich meine Hausarbeit schreiben konnte mich allerdings nicht mehr losreisen, meine Konzentration war vor lauter lachen und weinen gleichzeitig sowieso im Eimer. Also las ich mir tapfer die 4000 Einträge durch, schaute mir Profile von fremden Menschen an und beobachtete den allmählich aufkommenden Krieg zwischen StudiVZ-Heiratsantraggegnern und Befürwortern. Die Diskussion könnt ihr euch ja ungefähr vorstellen:
"Ähh das is ja so unromantisch"
"Nein is es nicht, du bist ja nur neidisch"
Bla Bla Blubb
Bis zu diesem Zeitpunkt, war ich nur ein einfacher Beobachter des tobenden Kampfes und ich muß sagen das ganze trug erheblich zu meiner Belustigung bei.
Doch dann entdeckte ich in meinem Posteingang eine Nachricht von einer Ulrike.
Ulrike? Kenn ich nicht!
Laut Profil studiert Ulrike Theologie und Musikwissenschaft und ihre Nachricht lautete: "tritt der Gruppe, Ronny&Nicole-im Namen der Liebe: Freut euch mit und meckert nicht, bei."
Mein erster Gedanke war, scheiße was hat die für Drogen genommen. Das hab ich sie dann auch direkt gefragt, auf ihrer Pinnwand, ihre Antwort war: "Die der Toleranz" (achso mit 20 verdammten ;) dahinter!)
Da war dann bei mir endgültig Feierabend und ich bin der Gruppe, Hilfe!!! Bloß keinen Antrag übers StudiVZ!!!, beigetreten.
Naja, es ist doch schön mit was für Schwachsinn man die Leute so bei der Stange halten kann (Ich schließ mich da nicht aus...).
Waren gestern Wahlen an irgend ner großen Uni? Das im StudiVZ wäre auf jedenfall ne klasse Aktion gewesen um die Leute vom wählen abzuhalten.
Ich freu mich schon, wenn Nicole und Ronny in einer Live-Übertragung im StudiVZ heiraten, ihr erstes Kind zeugen und sich wie jede dritte Ehe in Deutschland auch live wieder scheiden lassen. Auf der Pinnwand versteht sich natürlich!
In diesem Sinne, fühlt euch gehascht und es lebe das WWW!!!
Was sahen meine müden Augen da gestern im StudiVZ! In dem kleinen Kästchen wo sonst immer dumme Sprüche stehen, stand: "Ich habe dich gehascht und jetzt will ich dich für immer behalten. Liebe Nicole möchtest du mich heiraten!? Dein Ronny" (so oder so ähnlich stands da)
Zuerst hab ich das ja für nen verdammt schlechten Witz gehalten. Aber beim Blick auf die Pinnwände von Ronny und Nicole (ihre Namen waren natürlich zu ihren Profilen verlinkt), mußte ich feststellen, der Typ meints ernst. Und der Knaller: Nicole hat am 18.05. 2007 um 13:52 auf seiner Pinnwand jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa gesagt.
Gut dacht ich mir, is alles nicht so schlimm, im Zeitalter des WWW kann so was schonmal von dem ein oder anderen als der richtige Weg angesehen werden in den Stand der Ehe einzutreten.
Ich beging dann aber den großen Fehler die Pinnwände der beiden zu lesen auf denen dann jeder zweite Eintrag ungefähr so lautete: "OOOOh is das süüüüß ich will auch das mein Freund mir mal so nen Antrag macht."
Da wars dann vorbei.
Ich wollte eigentlich meine Hausarbeit schreiben konnte mich allerdings nicht mehr losreisen, meine Konzentration war vor lauter lachen und weinen gleichzeitig sowieso im Eimer. Also las ich mir tapfer die 4000 Einträge durch, schaute mir Profile von fremden Menschen an und beobachtete den allmählich aufkommenden Krieg zwischen StudiVZ-Heiratsantraggegnern und Befürwortern. Die Diskussion könnt ihr euch ja ungefähr vorstellen:
"Ähh das is ja so unromantisch"
"Nein is es nicht, du bist ja nur neidisch"
Bla Bla Blubb
Bis zu diesem Zeitpunkt, war ich nur ein einfacher Beobachter des tobenden Kampfes und ich muß sagen das ganze trug erheblich zu meiner Belustigung bei.
Doch dann entdeckte ich in meinem Posteingang eine Nachricht von einer Ulrike.
Ulrike? Kenn ich nicht!
Laut Profil studiert Ulrike Theologie und Musikwissenschaft und ihre Nachricht lautete: "tritt der Gruppe, Ronny&Nicole-im Namen der Liebe: Freut euch mit und meckert nicht, bei."
Mein erster Gedanke war, scheiße was hat die für Drogen genommen. Das hab ich sie dann auch direkt gefragt, auf ihrer Pinnwand, ihre Antwort war: "Die der Toleranz" (achso mit 20 verdammten ;) dahinter!)
Da war dann bei mir endgültig Feierabend und ich bin der Gruppe, Hilfe!!! Bloß keinen Antrag übers StudiVZ!!!, beigetreten.
Naja, es ist doch schön mit was für Schwachsinn man die Leute so bei der Stange halten kann (Ich schließ mich da nicht aus...).
Waren gestern Wahlen an irgend ner großen Uni? Das im StudiVZ wäre auf jedenfall ne klasse Aktion gewesen um die Leute vom wählen abzuhalten.
Ich freu mich schon, wenn Nicole und Ronny in einer Live-Übertragung im StudiVZ heiraten, ihr erstes Kind zeugen und sich wie jede dritte Ehe in Deutschland auch live wieder scheiden lassen. Auf der Pinnwand versteht sich natürlich!
In diesem Sinne, fühlt euch gehascht und es lebe das WWW!!!
Mittwoch, 16. Mai 2007
Verflixt und zu genäht
Nachdem Joscha die Arbeit auf seiner Seite nichtlustig.de schon seit längerer Zeit eingestellt hat ruhen lässt, wird es Zeit, Farbe zu bekennen und zuzugeben dass ich seit längerer Zeit Methadon zu mir nehme. Flix heißt der Gute und hat gleichfalls einen Webauftritt, bei dem er Dinge aus dem täglichen Leben erzählt - und zwar regelmäßig.
Vielleicht kennen ihn einige von der Spiegel online-Seite, für die er immer wieder kurze Geschichten aus seiner Zeit als Dozent an der HbK Saarbrücken erzählt (unter dem Titel "Seiten- wechsel"). Tatsächlich lebt und zeichnet er mittlerweile in Berlin und ist mit Joscha befreundet. So schließt sich der Kreis. Und weil ich gerade so am Lachen bin, noch einen hinterher:
Vielleicht kennen ihn einige von der Spiegel online-Seite, für die er immer wieder kurze Geschichten aus seiner Zeit als Dozent an der HbK Saarbrücken erzählt (unter dem Titel "Seiten- wechsel"). Tatsächlich lebt und zeichnet er mittlerweile in Berlin und ist mit Joscha befreundet. So schließt sich der Kreis. Und weil ich gerade so am Lachen bin, noch einen hinterher:
Mittwoch, 9. Mai 2007
Bevrijdingsfestival in Haarlem
Was die Hells Angels damit zu tun haben ist mir ein Rätsel aber sie waren da!
Naja, die können halt nur auf Techno tanzen! Kannste nix machen.
Ik vond het lekker muziek!
Groetjes en tot zo!
Madeleine
Samstag, 5. Mai 2007
Mordgelüste
Plötzlich steht diese Fratze mitten im Wohnzimmer, sieht aus wie das Baby mit nur einer Augenbraue.
Die Fratze singt: "sometaaiiiimes!! i wish i were an äääiiiiinschel, sometaaiiiimes...!" Und dann sagt ein ernst und kompetent klingender Mann, das die Fratze "Declan" heisse und nach seinem unglaublich wahnsinnigen Erfolg jetzt ein neues Album habe.
Nachdem der erste Schreck vorüber ist und die Vernunft gegen das Adrenalin und den damit verbundenen Fluchtinstinkt gesiegt hat, denke ich: "Declan ? - who the fuck is Declan?"
... welcher Erfolg? Wer ist das? Was wollen die von mir?... gibt es Omis, die das wirklich kaufen, nur weil der Mann mit der kompetenten Stimme im Fernsehen gesagt hat, dass es einen Jungen names Declan (und nicht Gerald) gibt, der unglaublich wahnsinnig erfolgreich ist? - Ich fürchte ja.


Die Fratze singt: "sometaaiiiimes!! i wish i were an äääiiiiinschel, sometaaiiiimes...!" Und dann sagt ein ernst und kompetent klingender Mann, das die Fratze "Declan" heisse und nach seinem unglaublich wahnsinnigen Erfolg jetzt ein neues Album habe.
Nachdem der erste Schreck vorüber ist und die Vernunft gegen das Adrenalin und den damit verbundenen Fluchtinstinkt gesiegt hat, denke ich: "Declan ? - who the fuck is Declan?"
... welcher Erfolg? Wer ist das? Was wollen die von mir?... gibt es Omis, die das wirklich kaufen, nur weil der Mann mit der kompetenten Stimme im Fernsehen gesagt hat, dass es einen Jungen names Declan (und nicht Gerald) gibt, der unglaublich wahnsinnig erfolgreich ist? - Ich fürchte ja.


Nicht verwechseln!
Dazu habe ich eine Kritik entdeckt, die sich mit meinem ersten Eindruck deckt:
(Manchmal ist es bestimmt hart, Musikkritiker zu sein. Das arme Schwein scheint sich die Platte wirklich vollständig angehört zu haben.)
Mit „Thank You“ folgt nun die Gewissheit, dass Declan noch nicht in der Lage ist, ein komplettes Album nur mit seiner Stimme zu tragen. Dazu fehlt es dem 15-Jährigen nämlich deutlich an Ausdrucksmöglichkeiten und Gefühl. Durch diesen Gleichklang stellt sich nach einiger Zeit der Effekt von Langeweile ein, der sich dadurch verstärkt, dass sämtliche Lieder altbekannt sind und beinahe täglich im Mainstream-Radio rauf und runter gespielt werden.
Das wirklich Schlimme an „Thank You“ ist aber etwas ganz anderes. Die Songs [...] wurden [...] komplett neu produziert, arrangiert, aufgenommen und abgemischt. Nachdem die Klassiker so durch den Wolf gedreht wurden, klingen sie durchweg billig und nach schmalem Portemonai, ganz so, als würde Mitarbeiter Meier/Müller/Schulze auf dem Betriebsfest seines Arbeitsgebers auf der Bontempi Orgel aufspielen. So was ist eines Major-Labels unwürdig und verstärkt nur den Eindruck, dass hier mit einem Kind auf die Schnelle, ohne viel Aufwand, Geld gemacht werden soll. "
Ach nee.
Links: Declan
(Unglaublich erfolgreich)
(Unglaublich erfolgreich)
Rechts: Gerald
Dazu habe ich eine Kritik entdeckt, die sich mit meinem ersten Eindruck deckt:
(Manchmal ist es bestimmt hart, Musikkritiker zu sein. Das arme Schwein scheint sich die Platte wirklich vollständig angehört zu haben.)
"[...] Bei dem Jungen handelt es sich um ein Stimmwunder aus dem Städtchen Hoo in der Grafschaft Kent, das auf dem berühmt-berüchtigten Warner-Label Starwatch Music (u.a. Monrose, Sandy, Wunder, Roger Cicero) ins Rennen um die Gunst der Schwiegermutterherzen geschickt wird.Für diese Mission bekam Declan 15 Klassiker der Musikgeschichte vorgesetzt, die er brav im Stile eines Heintje Simons (Kinderstar in den 60er Jahren) oder des jungen Angelo Kelly von der Kelly Family eingesungen hat. Denn singen kann der Teenager wirklich. Das hat er schon im Vorprogramm von Elton John bewiesen und als er zu Ehren des königlichen Thronjubiläums vor einem Millionenpublikum sang. Da ging es allerdings immer nur um ein paar wenige Lieder.
Mit „Thank You“ folgt nun die Gewissheit, dass Declan noch nicht in der Lage ist, ein komplettes Album nur mit seiner Stimme zu tragen. Dazu fehlt es dem 15-Jährigen nämlich deutlich an Ausdrucksmöglichkeiten und Gefühl. Durch diesen Gleichklang stellt sich nach einiger Zeit der Effekt von Langeweile ein, der sich dadurch verstärkt, dass sämtliche Lieder altbekannt sind und beinahe täglich im Mainstream-Radio rauf und runter gespielt werden.
Das wirklich Schlimme an „Thank You“ ist aber etwas ganz anderes. Die Songs [...] wurden [...] komplett neu produziert, arrangiert, aufgenommen und abgemischt. Nachdem die Klassiker so durch den Wolf gedreht wurden, klingen sie durchweg billig und nach schmalem Portemonai, ganz so, als würde Mitarbeiter Meier/Müller/Schulze auf dem Betriebsfest seines Arbeitsgebers auf der Bontempi Orgel aufspielen. So was ist eines Major-Labels unwürdig und verstärkt nur den Eindruck, dass hier mit einem Kind auf die Schnelle, ohne viel Aufwand, Geld gemacht werden soll. "
Ach nee.
Donnerstag, 3. Mai 2007
documenta 12 im Anmarsch
In einem anderem Blog (spi) habe ich schon einmal über den monumentalen Neubau, der im Auepark entsteht, berichtet. Damals stellte ich mir die sinnige Frage, ob die Maulwurf-Jagdsaison eröffnet wurde. Nun, einige Monate nach Beginn der Umwälzarbeiten auf einer der schönsten Grünflächen, ist das Kunstwerk vollbracht. Angekündigt als wegweisende Architektur (u.a. mit der monströsen Bezeichnung Glaspalast) entstand eine sehr nette Gewächshausanlage, die jedem Tulpenfanatiker Tränen des Glücks in die Augen treiben würde. Bei den Kunstinteressierten hingegen stößt das Bauwerk (das immerhin 3,9 Mio. € verschlungen haben soll, so wird kolportiert) auf allerlei Spott und Skepsis. Und sogar die Architekten streiten sich mittlerweile mit den Kuratoren um den Bau. Aber jeder sollte sich einen eigenen Eindruck verschaffen. Insofern lade ich wieder einmal herzlich zur kommenden documenta 12 ein. Meine Türen stehen Euch (im übertragenen Sinne - bitte kündigt Euer Kommen rechtzeitig an) jederzeit offen.
Und damit Ihr schon mitreden könnt, ein paar Bilder von der neuen Gärtnerei im Auepark, die Mitte Juni eröffnet wird.
Wenn man in den Auepark hinabblickt, ist die Gewächs- hausreihe als solche deutlich erkennbar - wenn man es weiß. Ansonsten könnte man es auch für eine Tennishalle halten.

Doch bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass die Höhenabmaße für eine Tennishalle zu niedrig sind.

Schlimm ist jedoch, dass der (Aus-)Blick zur einen Seite des Glas- pavillons von diesem ekel- haften, völlig überalterten Bau, auch genannt Orangerie, ver- stellt und ver- schandelt wird.

Dadurch entsteht folgenden Komposition, die (noch) für einige Diskussion sorgen wird.
Aber wenigstens in der Frontalansicht wird der Kasseler Schandfleck vom Aue-Pavillon zum Großteil verdeckt. Die weißen Streben, die auf dem Photo vom Dach zum Boden führen, sind nicht nur aus ästhetischen Gründen angebracht, sondern versorgen die Anlage mit kühler Luft.
Im Inneren erwarten einen, für Gewächs- häuser recht ungewohnte, kühle Luft. Auch deshalb sind die 3,9Mio € keineswegs in den Wind geblasen, denn darin stecken (wahr- scheinlich) schon die Energiekosten....
Schade, dass der wegweisende Bau nach der documenta wieder verschwindet (man kolportiert, ein Holländer würde sich dafür interessieren - die ollen Tulpenschänder..äh..-züchter).
Abschließend wollen wir noch die Kasselaner (Eingeborenen) und Kasseler (Zugezogenen) zu Wort kommen lassen.
Äh, ok - man kann es auch als sexistischen Diskreditierung auffassen. So ist es aber hier nicht gemeint. Bestimmt nicht.
Und damit Ihr schon mitreden könnt, ein paar Bilder von der neuen Gärtnerei im Auepark, die Mitte Juni eröffnet wird.
Doch bei näherem Hinsehen wird deutlich, dass die Höhenabmaße für eine Tennishalle zu niedrig sind.
Schlimm ist jedoch, dass der (Aus-)Blick zur einen Seite des Glas- pavillons von diesem ekel- haften, völlig überalterten Bau, auch genannt Orangerie, ver- stellt und ver- schandelt wird.
Dadurch entsteht folgenden Komposition, die (noch) für einige Diskussion sorgen wird.
Aber wenigstens in der Frontalansicht wird der Kasseler Schandfleck vom Aue-Pavillon zum Großteil verdeckt. Die weißen Streben, die auf dem Photo vom Dach zum Boden führen, sind nicht nur aus ästhetischen Gründen angebracht, sondern versorgen die Anlage mit kühler Luft.
Schade, dass der wegweisende Bau nach der documenta wieder verschwindet (man kolportiert, ein Holländer würde sich dafür interessieren - die ollen Tulpenschänder..äh..-züchter).
Abschließend wollen wir noch die Kasselaner (Eingeborenen) und Kasseler (Zugezogenen) zu Wort kommen lassen.
Montag, 30. April 2007
Freitag, 27. April 2007
Aus der Welt der Kunst
Oder besser - aus der Welt der Kleinkunst, womit künstlerische Darbietungen gemeint sind. In Form von Licht oder in Form von Tischtennisbällen. Beides recht sportliche Leistungen.
Und falls ihr in Zukunft ein Video von youtube runterladen möchtet, einfach das Wort kiss vor youtube schreiben (Beispiel).
Wenn jetzt noch jemand wissen möchte, woher ich das wieder weiß..... tja, ich bin allwissend. Oder mir ist einfach nur langweilig. Sucht's Euch aus.
Und bevor ich es noch vergesse: Stuttgart ist die schönste Stadt der Welt. Auch wenn der Wein nicht immer genießbar ist - wenigsten gibt es einen exzellenten Artikel auf wikipedia.
Und falls ihr in Zukunft ein Video von youtube runterladen möchtet, einfach das Wort kiss vor youtube schreiben (Beispiel).
Wenn jetzt noch jemand wissen möchte, woher ich das wieder weiß..... tja, ich bin allwissend. Oder mir ist einfach nur langweilig. Sucht's Euch aus.
Und bevor ich es noch vergesse: Stuttgart ist die schönste Stadt der Welt. Auch wenn der Wein nicht immer genießbar ist - wenigsten gibt es einen exzellenten Artikel auf wikipedia.
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Flimmerkiste,
Kunst kommt von Können,
Schwachfug
Donnerstag, 26. April 2007
Der 7. Sinn
Na, das ist doch ein schöner erster Beitrag: ich habe einen netten Film im Internet entdeckt. Okay, ich habe den Link über "ehrensenf" gefunden. Aber das schmälert nicht die Freude an dem Stop-Action-Live-Film aus den 60ern. 7. Sinn auf amerikanisch. Viel Spaß.
komische Passwörter und sonstige Computerprobleme
Da ist eine mail vom baba. Da drin ist ein link zum draufklicken... Da steht was von meinem google-Login... Das hab ich doch schon mal eingerichtet für die Abos von google-Alerts. (BETA, aber gute Sache). Hmm, was war das nochmal für ein Passwort? ... *********** ?... Nee. Vielleicht ******* ?... Nee, auch nicht. Mist. Dann bleibt nur noch ******.
Jawoll, das scheint es zu sein. :)
Leider fragt mich der Feuerfuchs anschließend immer noch nach irgendeiner Authentifizierung, aber nach einem Klick auf "Abbrechen" lässt er das auch. ("Bitte autentifizieren Sie sich durch einen Klick auf die Taste "Abbrechen" ?? . Kanns ja nicht sein, oder? - Ich probier jetzt mal, was zu schreiben.
Fertig.
Jawoll, das scheint es zu sein. :)
Leider fragt mich der Feuerfuchs anschließend immer noch nach irgendeiner Authentifizierung, aber nach einem Klick auf "Abbrechen" lässt er das auch. ("Bitte autentifizieren Sie sich durch einen Klick auf die Taste "Abbrechen" ?? . Kanns ja nicht sein, oder? - Ich probier jetzt mal, was zu schreiben.
Fertig.
Mittwoch, 25. April 2007
Vorfreude
Montag, 23. April 2007
Feldexperiment
Was haben Hundegebell, das Geräusch von Rasenmähern und Handyklingeltöne gemeinsam? ...richtig! Sie werden neben den Rufen anderer Vögel von Staren nachgeahmt.
Wie lernfähig diese Vögel tatsächlich sind, werde ich diesen Sommer testen. Dabei werde ich das Lied Twisted Nerve von Bernard Herrmann jedem Star vorspielen, der sich in meiner Nähe aufhält. Vielleicht schaffe ich es bis zum Ende des Sommers, dass ein paar Stare, dieses Lied in ihr Repertoire aufnehmen.
Eine besonders ausdauernde erste Versuchsperson hat sich bereits heute freiwillig zur Verfügung gestellt. Ganze acht Mal konnte ich dem Star das Lied vorspielen bis er wegflog. Er hat zwar noch nicht geantwortet, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Der Ohrwurm wird sich schon irgendwann durchsetzen.
to be continued...
Wie lernfähig diese Vögel tatsächlich sind, werde ich diesen Sommer testen. Dabei werde ich das Lied Twisted Nerve von Bernard Herrmann jedem Star vorspielen, der sich in meiner Nähe aufhält. Vielleicht schaffe ich es bis zum Ende des Sommers, dass ein paar Stare, dieses Lied in ihr Repertoire aufnehmen.
Eine besonders ausdauernde erste Versuchsperson hat sich bereits heute freiwillig zur Verfügung gestellt. Ganze acht Mal konnte ich dem Star das Lied vorspielen bis er wegflog. Er hat zwar noch nicht geantwortet, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Der Ohrwurm wird sich schon irgendwann durchsetzen.
to be continued...
Freitag, 20. April 2007
Auf das es wachse!
"Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist."
(Theodor Heuss, 1. Bundespräsident)
Mittwoch, 17. Januar 2007
Es geht los!
So ich habe es geschafft und nun auch einen eigenen Blog. Das soll aber nicht lange so bleiben, denn eigentlich soll er zur Kommunikation mit meinen mittlerweile weit verstreuten Freunden dienen. Wer von Euch also Autor werden möchte melde sich einfach. Auf das es wachse.
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