In der Afrikanistik stellt man sich immer wieder die gleiche Frage: Auf welche Art kann man Afrika helfen? Am Ende dieser Frage herrscht meistens mehr Verwirrung als vorher.
Und gerade denke ich mir: Sind wir eigentlich bescheuert? Während China, Afrika's Handelspartner Nummer eins wird, diskutieren wir noch darüber ob Entwicklungshilfe gut oder schlecht ist, ob wir sie abschaffen oder erhöhen sollen.
Die Chinesen haben es wohl begriffen (auch wenn es schwer fällt das zu zu geben), siehe Überschriftenlink.
Das schlimme daran ist, die Europäer könnten es besser und die Afrikaner würden lieber mit uns zusammenarbeiten. Die Europäer dürfen aber nicht. Also denken sich die Afrikaner, scheiß drauf und Not macht ja bekanntlich erfinderisch, machen wir es halt mit den Chinesen.
Und weil wir Europäer nicht einsehen wollen, dass jemand cleverer war als wir, nennen wir das ganze Neokolonialismus und tun weiter so als würde sich das Problem von selber lösen.
Oder was sagt ihr dazu? So als angehende oder schon vollständige Ingenieure?
Sonntag, 11. November 2007
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Und? Was mache ich jetzt (als Ingenieur)? China schlägt momentan überall zu - da wird die europäische (v.a. die deutsche) Wirtschaft an allen Fronten zu kämpfen haben. Afrika ist da nur ein kleines Beispiel. Auf jeden Fall wird es spannend. Ich meine, den Film schon im ZDF gesehen zu haben und man ist danach erst einmal schockiert, ja fast paralysiert. Aber dann fiel mir wieder ein, was wir sind. Wir sind Deutsche und Meister im Schwarzsehen. Und dann fiel mir ein schriftliches Äquivalent ein ( http://www.zeit.de/2006/38/China-Afrika ), indem deutlich wird, dass auch die Partnerschaft mit China kein Segen für Afrika sein wird. Wir haben also noch eine Chance....
AntwortenLöschenP.S. Ich weiß nicht mehr, ob auch das große Pandemieproblem (HIV)angesprochen wurde (werde es heute Abend noch einmal ansehen). Das bereitet mir fast noch mehr Ängste.