Die Fratze singt: "sometaaiiiimes!! i wish i were an äääiiiiinschel, sometaaiiiimes...!" Und dann sagt ein ernst und kompetent klingender Mann, das die Fratze "Declan" heisse und nach seinem unglaublich wahnsinnigen Erfolg jetzt ein neues Album habe.
Nachdem der erste Schreck vorüber ist und die Vernunft gegen das Adrenalin und den damit verbundenen Fluchtinstinkt gesiegt hat, denke ich: "Declan ? - who the fuck is Declan?"
... welcher Erfolg? Wer ist das? Was wollen die von mir?... gibt es Omis, die das wirklich kaufen, nur weil der Mann mit der kompetenten Stimme im Fernsehen gesagt hat, dass es einen Jungen names Declan (und nicht Gerald) gibt, der unglaublich wahnsinnig erfolgreich ist? - Ich fürchte ja.


Nicht verwechseln!
Dazu habe ich eine Kritik entdeckt, die sich mit meinem ersten Eindruck deckt:
(Manchmal ist es bestimmt hart, Musikkritiker zu sein. Das arme Schwein scheint sich die Platte wirklich vollständig angehört zu haben.)
Mit „Thank You“ folgt nun die Gewissheit, dass Declan noch nicht in der Lage ist, ein komplettes Album nur mit seiner Stimme zu tragen. Dazu fehlt es dem 15-Jährigen nämlich deutlich an Ausdrucksmöglichkeiten und Gefühl. Durch diesen Gleichklang stellt sich nach einiger Zeit der Effekt von Langeweile ein, der sich dadurch verstärkt, dass sämtliche Lieder altbekannt sind und beinahe täglich im Mainstream-Radio rauf und runter gespielt werden.
Das wirklich Schlimme an „Thank You“ ist aber etwas ganz anderes. Die Songs [...] wurden [...] komplett neu produziert, arrangiert, aufgenommen und abgemischt. Nachdem die Klassiker so durch den Wolf gedreht wurden, klingen sie durchweg billig und nach schmalem Portemonai, ganz so, als würde Mitarbeiter Meier/Müller/Schulze auf dem Betriebsfest seines Arbeitsgebers auf der Bontempi Orgel aufspielen. So was ist eines Major-Labels unwürdig und verstärkt nur den Eindruck, dass hier mit einem Kind auf die Schnelle, ohne viel Aufwand, Geld gemacht werden soll. "
Ach nee.
Links: Declan
(Unglaublich erfolgreich)
(Unglaublich erfolgreich)
Rechts: Gerald
Dazu habe ich eine Kritik entdeckt, die sich mit meinem ersten Eindruck deckt:
(Manchmal ist es bestimmt hart, Musikkritiker zu sein. Das arme Schwein scheint sich die Platte wirklich vollständig angehört zu haben.)
"[...] Bei dem Jungen handelt es sich um ein Stimmwunder aus dem Städtchen Hoo in der Grafschaft Kent, das auf dem berühmt-berüchtigten Warner-Label Starwatch Music (u.a. Monrose, Sandy, Wunder, Roger Cicero) ins Rennen um die Gunst der Schwiegermutterherzen geschickt wird.Für diese Mission bekam Declan 15 Klassiker der Musikgeschichte vorgesetzt, die er brav im Stile eines Heintje Simons (Kinderstar in den 60er Jahren) oder des jungen Angelo Kelly von der Kelly Family eingesungen hat. Denn singen kann der Teenager wirklich. Das hat er schon im Vorprogramm von Elton John bewiesen und als er zu Ehren des königlichen Thronjubiläums vor einem Millionenpublikum sang. Da ging es allerdings immer nur um ein paar wenige Lieder.
Mit „Thank You“ folgt nun die Gewissheit, dass Declan noch nicht in der Lage ist, ein komplettes Album nur mit seiner Stimme zu tragen. Dazu fehlt es dem 15-Jährigen nämlich deutlich an Ausdrucksmöglichkeiten und Gefühl. Durch diesen Gleichklang stellt sich nach einiger Zeit der Effekt von Langeweile ein, der sich dadurch verstärkt, dass sämtliche Lieder altbekannt sind und beinahe täglich im Mainstream-Radio rauf und runter gespielt werden.
Das wirklich Schlimme an „Thank You“ ist aber etwas ganz anderes. Die Songs [...] wurden [...] komplett neu produziert, arrangiert, aufgenommen und abgemischt. Nachdem die Klassiker so durch den Wolf gedreht wurden, klingen sie durchweg billig und nach schmalem Portemonai, ganz so, als würde Mitarbeiter Meier/Müller/Schulze auf dem Betriebsfest seines Arbeitsgebers auf der Bontempi Orgel aufspielen. So was ist eines Major-Labels unwürdig und verstärkt nur den Eindruck, dass hier mit einem Kind auf die Schnelle, ohne viel Aufwand, Geld gemacht werden soll. "
Ach nee.
Jetzt frage ich mich, wer der Sprecher war, der die CD anpreist... Wahrscheinlich ein CD-Tip zwischen zwei Werbepausen und belangloser Unterhaltung im Fernsehen. Aber vor allem Frage ich mich, wie Du Dir das merken kannst. Wahnsinn. Nach fünf Minuten hätte ich den wieder vergessen. Aber Moschbecks Kampf für den guten Geschmack kennt keinen Feierabend. Weißt Du, wie dein Kampf weiterführen könntest? - Gute Musik zu propagieren. Also, Alta, rück' deine Playlist raus!
AntwortenLöschenP.S. Ich bin für das Thema "Gedudel" statt "Musik".
P.P.S. Der Junge und zusammengewachsene Augenbrauen? Komm', bleib realistisch. Sowas kannst Du ihm nicht antun. Keine Sackhaare, aber die Augen wachsen zu. Das ist schon stark übertrieben. Ein Milchbart tut es auch.