Wie ich den gefunden habe? Ganz einfach: Man ruft unbedarft im hausinternen Telefondschungel jemanden an, von dem man meint, dass er etwas zu sagen hätte. Der fühlt sich wahlweise überfordert oder nicht zuständig und es beginnt eine lange Odyssee durch das gesamt Telefonnetz der Universität. Man ist schon dankbar, wenn man direkt weitergeleitet wird ohne eine Nummer zu wählen. Manchmal gelangt man dann auch in eine Warteschleife. Und die ist mit Stille erfüllt. Meistens. Nicht so heute morgen. Da quäkt ein Song während der Wartezeit in mein Ohr, so dass ich gleich auf Durchzug schalte. Auf einmal erklingt ein "Uni Kassel" und ich beginne automatisch mich mit meinem Namen zu melden und mein Begehr runterzuspulen. Ich habe noch nicht einmal vollständig meinen Namen ausgesprochen, da dämmert es mir. Idiot! Das "Uni Kassel" ist Teil des Refrains von dem Warteschleifeneinspieler, der mir aus dem Hörer entgegenplärrt. Ich bin fassungslos und amüsiert. Die Universität hat tatsächlich einen eigenen Song (der sehr schnell zu finden war, wird ja schließlich vermarktet). Hüstel, hüstel - ich lasse jeden sein eigenes Urteil bilden. Ich bin da leider befangen. Aber die Empfehlung sei hier trotzdem angebracht: man muss nicht alles nachahmen, aber echte Kerle lassen sich davon nicht abhalten.
Das Ende vom Lied war übrigens, dass ich, nachdem sich jemand mit "Uni Kassel" und seinem Namen am anderen Ende der Leitung gemeldet hatte, kurz abwartete, ob nicht doch noch einmal der Refrain erklingt. Vergebens.
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Vorschlag abgewiesen!
AntwortenLöschenOffensichtlich hat jede Uni eine eigene A-Cappella-Kapelle. Ist das irgendwo gesesetzlich vorgeschrieben?
Naja wem's gefällt. Ich muß gestehen, dass ich mir das Lied nur bis zu Hälfte anhören konnte. Deshalb bin ich auch der Meinung wir sollten unsere europäischen Nachbarn nicht mit derart ungenießbarer Musik belästigen, auch wenn es beim Eurovision Song Contest genau darum geht.